Grenzwertüberschreitungen am Zwischenlager Gorleben

Die Sani-Zentrale muss ihre Zahlen korrigieren – Mitteilung der BI Lüchow-Dannenberg

Eine junge Frau berichtet über die Ausschreitungen der Polizei Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) weist die einseitige Darstellung des Einsatzleiters der “Castor-Polizei”, Friederich Niehörster, und des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann zurück, dass der 13. Castor-Transport von hoher Gewaltbereitschaft vonseiten der Atomkraftgegner bestimmt gewesen sei. Zu den Vorhaltungen des Innenministers, die BI habe sich zu den Aktionsformen nicht klar positioniert, sagte ihr Sprecher Wolfgang Ehmke: “Wir brauchen keinen Nachhilfeunterricht, denn wir haben den Konsens der Gruppen im Wendland stets betont, dass von den Castor-Gegnern keine Gewalt ausgeht. Es war von Anfang an zu spüren, dass die Polizei eine härtere Gangart als im Jahr zuvor wollte und die hohe Zahl Verletzter auf Seiten der Atomkraftgegner spricht eine deutliche Sprache”, schreibt die BI. Die Sani-Zentrale der BI musste ihre erste Bilanz nun aktualisieren. … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Proteste im Landkreis Uelzen erfolgreich – Transport weicht aus [PM 11/2011-5]

Ramelsloh-Hund

Aufgrund der Proteste im Landkreis Uelzen hat der CASTOR-Transport einen Umweg auf dem Weg zum Zwischenlager Gorleben genommen. Nachdem der CASTOR-Transport bei Hannover umgeleitet wurde, fuhren 80 Menschen zur sogenannten Nord-Strecke (Verden / Aller, Rotenburg / Wümme, Buchholz / Nordheide, Rangierbahnhof Maschen) nach Ramelsloh. „Damit wurden die Resolutionen hiesiger Kommunalparlamente (Kreistag, Stadtrat Uelzen und Samtgemeinderat Bad Bevensen), dass der Transport wegen seiner gefährlichen Strahlenfracht nicht durch den Landkreis Uelzen rollen dürfe, durch unsere Aktionen in die Tat umgesetzt. Weiterhin unterstreichen wir die Rechtmäßigkeit unserer Taten zivilen Ungehorsams. Wir gehen davon aus, dass Gerichte im Nachhinein den Klagen stattgeben werden, dass der CASTOR-Transport illegal durchgeführt wurde“, resümiert Henner Schlichting von der BI Uelzen. Bei der Aktion in Ramelsloh / Landkreis Harburg gelangten trotz großem Polizei-Aufgebot 40 Menschen an mehreren Punkten neben … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-STOP Ramelsloh – Kritik an Polizei-Hundestaffel [PM 11/2011-4]

Pressemitteilung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen)vom 26. November, Stand 20.32 Uhr Aktivisten vom CASTOR-Brennpunkt Klein Bünstorf/Bad Bevensen haben heute den Skandal-Transport in Ramelsloh/Landkreis Harburg zweimal gestoppt. Nachdem der CASTOR-Transport wegen der massiven Proteste im Landkreis Uelzen umgeleitet wurde, fuhren 80 Menschen zur sogenannten Nord-Route (Verden/Aller, Rotenburg/Wümme, Buchholz/Nordheide, Rangierbahnhof Maschen) nach Ramelsloh. Dort gelangten trotz großem Polizei-Aufgebot 40 Menschen an mehreren Punkten neben den Gleiskörper der Güterumfahrung Buchholz/Nordheide zum Rangierbahnhof Maschen. Die Gleise wurde nicht betreten. Die eintreffenden Polizisten betraten die Schienen woraufhin der Zugverkehr eingestellt wurde. Gleich darauf kam es zu einer unschönen Szene durch eine niedersächsiche Polizei-Hundestaffel. Sechs Polizisten mit Hunden ohne Maulkorb gingen die Menschen an, dabei wurde ein Familienvater aus Bad Bevensen durch Hundebisse verletzt. “Dieser Einsatz war völlig unverhältnismäßig”, so Daniel Holtermann aus Rostock, … Diesen Artikel weiterlesen

Legal-Team: Rechtsbrüche und Gewalt bestimmen weiterhin den Polizeialltag rund um den Castortransport

Journalistin bei Göttingen durch Polizeihund verletzt. Viele verletzte Demonstranten durch Polizeigewalt. Einschränkung der Versammlungsfreiheit und rechtswidrige Kontrollstellen. Mediziner und Rechtsanwälte in ihrer Tätigkeit behindert. Rechtsanwälte kritisieren das Vorgehen der Polizei hart. Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte des Legal-Teams berichten von erschreckenden Rechtsbrüchen durch die Polizei. In Göttingen wurde eine Journalistin von „Graswurzel-TV“ von einem Polizeihund gebissen und so schwer verletzt, dass nach der Behandlung durch einen Sanitäter noch ein Arzt hinzugezogen werden musste. Zuvor ließ die Polizei in der Nacht auf Samstag die Situation in Metzingen erneut eskalieren. Auf eine friedliche Blockade der Landstraße reagierten Polizeieinheiten mit Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz. Ein örtlicher Landwirt wurde auf seinem eigenen Grundstück ohne Grund von der Polizei mit Pfefferspray angegriffen. Einem CASTOR-Gegner wurden dabei von der Polizei Vorderzähne ausgeschlagen. Sanitäterinnen mussten zahlreiche Verletzte behandeln. Am … Diesen Artikel weiterlesen

Neustart bei der Endlagersuche? – Pressemitteilung der Gruppe “Schulterschluss”

Die „weiße Landkarte“ hat bereits einen dicken dunklen Punkt: Gorleben Bundesumweltminister Röttgen hat eine „ergebnisoffen Suche“ nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll angekündigt, eine „weiße Landkarte“. Wenn die Bundesregierung den Salzstock Gorleben jedoch im so genannten Topf der möglichen Endlagerstandorte lässt, kann es keine ergebnisoffene Standortsuche in der Bundesrepublik geben. Dafür gibt es geologische, politische und gesellschaftliche Gründe. Der Schulterschluss, alle Parteien außer der CDU im Kreistag Lüchow-Dannenberg, und die Umweltgruppen erklären: Grund 1: Gorleben ist geologisch ungeignet. Seit Abschluss der obertägigen Erkundung des Salzstocks Gorleben von 1979 – 1981 ist klar, dass Grundwasser direkt auf dem Salzstock liegt. Damit kann der Salzstock ein wichtiges Sicherheitskriterium, das Mehrbarrierensystem, nicht erfüllen. Bei der so genannten untertägigen Erkundung wurden über 30 Laugenvorkommen gefunden. In jeder Gesteinsprobe zwischen 200 und 900 m Tiefe … Diesen Artikel weiterlesen

Schienenspaziergang und Laternenumzug im LK Uelzen

Den Auftakt der CASTOR-Aktionen im Landkreis Uelzen bildeten am Donnerstag den 24.11.2011 ein Laternenumzug in Suderburg sowie ein Schienenspaziergang bei Klein Bünstorf. Laternenumzug in Suderburg Gegen 17:30 Uhr fand in Suderburg ein Laternenumzug mit ca. 100 TeilnehmerInnen und 2 Traktoren statt. Von der Ostfalia Hochschule über die Bahnhofstraße zum Bahnhofsvorplatz konnte eine stimmungsvolle Demo mit Fackeln, Laternen und Blaulicht realisiert werden, die ihren Abschluss nach einer Kundgebung am Bahnhofsvorplatz auf dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Camp bei warmer Suppe, heißen Getränken und flotter Musik fand. Schienenspaziergang bei Klein Bünstorf In der Nähe des Camps in Klein Bünstorf bei Bad Bevensen gingen gegen 21:00 Uhr Menschen neben den Schienen spazieren und riefen damit einen Großeinsatz der Polizei hervor. War zunächst nur 1 Einsatzwagen der Polizei vor Ort, so wurde dieser nach … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Protestaktionen im Landkreis Uelzen gestartet [PM 11/2011-3]

Heute 17.30 Uhr Demonstration mit Laternen-Umzug unter dem Motto “CASTOR kommt – Wir stellen uns quer” in Suderburg. Die CASTOR-Gegner werden sich vor der Hochschule Ostfalia in der Herbert-Meyer-Str. (29556 Suderburg) treffen. Von dort Demo-Zug u. a. mit Treckern über 1,5 km zum Bahnhof an der möglichen CASTOR-Transportstrecke. Gegen 18.30 wird direkt am Suderburger Bahnhof eine Kundgebung mit Live-Musik und Feuershow stattfinden. Bereits seit gestern ist die Dauermahnwache ca. 150 m vom Bahnhof eingerichtet. In zwei beheizten Zelten gibt es warme Getränke und Verpflegung und natürlich die neuesten Information. Presse-Ansprechpartner für diese Aktion heute Dr. Jürgen Wrede, 0160 6951414 und Philip Gieleßen 0172 4555912 von der Aktionsgruppe Suderburg. Ein zweiter Anlaufpunkt für Atomkraftgegner ist in Klein Bünstorf (2 km südlich Bad Bevensen, 200 m von der CASTOR-Transportstrecke, Grundstück mit dem … Diesen Artikel weiterlesen

Presseerklärung der BI Uelzen zum Verbot des „Castor-Camps“ bei Dumsdorf

Mit Befremden haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Landkreis Lüneburg das „Castor-Camp“ bei Dumstorf verbieten will. Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen betrachtet dies als eine nicht hinnehmbare Einschränkung unserer Grundrechte auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung. Die Beteiligung von Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik an den Protesten gegen den bevorstehenden Castor-Transport ist Ausdruck der Tatsache, dass der Widerstand gegen die bestehenden und geplanten Atomanlagen bei Gorleben Teil der bundesweiten Auseinandersetzung gegen die verfehlte Atompolitik der Bundesregierung ist. Camps sind Rückzugs- und Erholungsorte für alle Menschen, die ihrem entschlossenen Widerstand gegen diese Politik im Allgemeinen und den bevorstehenden Castor-Transport im Besonderen Ausdruck verleihen wollen und daher unverzichtbarer Bestandteil dieses Protests. Nicht die protestierenden Menschen sind gefährlich, sondern die Atomindustrie, die trotz der Lehren aus den Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima … Diesen Artikel weiterlesen

Gorleben: Umweltministerium verweigert Herausgabe der Messdaten

Nachdem das niedersächsische Umweltministerium (NMU) unter Minister Hans-Heinrich Sander (FDP) Greenpeace Einsicht in entscheidende Akten zum Strahlenskandal um das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben verweigerte, legte Greenpeace gegen den ablehnenden Bescheid am Donnerstag Widerspruch ein. Auch Grüne und die Bäuerliche Notgemeinschaft kritisierten die Ablehnung scharf. “Umweltminister Sander hat offenbar vor uns und der Öffentlichkeit etwas zu verbergen”, sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. “Dieses Verhalten verstärkt unsere Zweifel an der Rechtmäßigkeit des kommenden Castortransports. Dieser Castor darf nicht nach Gorleben rollen.” Das NMU lehnt vor allem die Einsicht in die vollständigen Messberichte der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und in den innerbehördlichen Schriftverkehr ab. Aufgrund der PTB-Messungen geht Umweltminister Sander davon aus, dass der Strahlengrenzwert am Zwischenlager Gorleben bis Jahresende nicht überschritten wird. So konnte das Ministerium die Einlagerung weiterer Castorbehälter aus der französischen Plutoniumfabrik La … Diesen Artikel weiterlesen

Greenpeace: Umweltminister Sander konnte Manipulationsvorwürfe nicht widerlegen

Hannover (Greenpeace e.V.) 10.11.2011 – Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ist nicht in der Lage, die von Greenpeace aufgedeckten Fehler bei der Bewertung der Strahlenwerte am Zwischenlager in Gorleben auszuräumen. Die Manipulationsvorwürfe gegen den Minister bleiben bestehen. Dies stellte sich heute bei einem Gespräch der unabhängigen Umweltschutzorganisation mit dem Umweltminister heraus. Eine Expertenrunde aller an den Messungen beteiligten Behörden soll gemeinsam mit Greenpeace kommende Woche die unterschiedlichen Strahlenwerte klären. Trotz der von Greenpeace prognostizierten Überschreitung des Jahresgrenzwertes am Zwischenlager hatte das niedersächsische Umweltministerium die Einlagerung hoch radioaktiven Atommülls für dieses Jahr genehmigt. „Dieses Gespräch war ein Armutszeugnis für Herrn Sander als oberste Atomaufsicht. Unser Verdacht hat sich verstärkt, dass es sich nicht um fahrlässige Fehler der niedersächsischen Atomaufsicht, sondern um gezielte Manipulation handelt“, sagt Roland Hipp, Kampagnen-Geschäftsführer von Greenpeace. … Diesen Artikel weiterlesen

“Wir kommen zum Zug” – CASTOR-Aktion im LK Lüneburg

Unter dem Motto: „Wir kommen zum Zug – Wir stoppen den Castor vor Lüneburg“ wollen Lüneburger Aktionsgruppen (Castor Plenum Lüneburg) eine Menschenblockade auf der Castor Transportstrecke zwischen Uelzen und Winsen durchführen. Zitate über die geplante Lüneburger Aktion: „Wenn wir die Gleise betreten, sind wir uns der Gefahren bewusst. Während unserer Blockade handeln wir besonnen und achten aufeinander. Diese Aktion verlangt viel von uns. Wir müssen uns gut vorbereiten und an unsere Absprachen halten. Wir beginnen unsere Blockade erst, wenn die Strecke gesichert ist.“ „So geht es: Wenn die Züge stehen, bilden wir auf den Gleisen der Transport- strecke eine Menschenblockade zwischen Uelzen und Winsen/Luhe d.h. auf der Strecke Hamburg-Hannover.“ Wir kommen zum Zug! Du auch? „Wir gehen diesen Schritt, handeln entschlossen und gemeinsam, um den Castor aufzuhalten.“ Aktiv werden: In … Diesen Artikel weiterlesen

“ja: wir stören.” – BI Uelzen unterzeichnet gemeinsame Aktionsgruppenerklärung

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Wenn im November zum dreizehnten Mal ein Castorzug von LaHague ins Wendland rollt, dann werden die Aktions- und Protesttage zum Kristallisationspunkt einer Bewegung, die noch lange nicht da ist, wo andere sie sehen (wollen): am Ziel ihrer Träume? Nö. Am Ende ihrer Kraft? Das glaubt mal bloß nicht! Konsens – von wegen! Die Politik feiert ihren „Atomausstieg“ und hofft, ein unbequemes Thema los zu sein. 8 AKWs sind vom Netz. Die Freude darüber vernebelt aber nicht unseren klaren Blick: Nein – eine logische Konsequenz aus den Ereignissen in Fukushima oder gar ein grundlegender Wandel der Energiepolitik ist dieser „Atomausstieg“ nicht! Nein – dieser „Konsens“ kann nicht unserer sein! Fukushima hat vor Augen geführt: Atomkraft ist nicht beherrschbar – es gibt keine Sicherheit. Alle AKWs müssen sofort und für immer stillgelegt … Diesen Artikel weiterlesen

Gorleben: Es gab nie eine Standortuntersuchung

Die Ergebnisse der Befragungen im Untersuchungsausschuss des Bundestags sind einmal mehr vernichtend für schwarz/gelbe Endlagerpläne: Es hat nie eine Standortuntersuchung gegeben, in der Gorleben vorgeschlagen wurde. Adalbert Schlitt war im Jahr 1976, als die Entscheidung für Gorleben fiel, Geschäftsführer der Kernbrennstoff-Wiederaufbereitungs-Gesellschaft (Kewa), die im Auftrag des Bundes potenzielle Endlagerstandorte analysieren sollte. Bei diesen Untersuchungen kamen drei Ergebnisse heraus: Salzstock Lutterloh/Faßberg, Salzstock Lichtenhorst/Ahlden und Salzstock Waten/Börger. Gorleben gehörte nicht dazu. Dieses Faktum bestreitet schwarz/gelb nicht. Laut schwarz/gelb habe es später eine Nachbewertung durch die Kewa gegeben, in der Gorleben dann am besten abgeschnitten habe. Das bestritt der Zeitzeuge Schlitt explizit: Es habe nie eine Standortuntersuchung gegeben, in der Gorleben vorgeschlagen worden sei. Auch der zweite Zeuge, Jürgen Schubert, der 1976 das Oberbergamt in dem Arbeitskreis des Landes Niedersachsen vertrat und die … Diesen Artikel weiterlesen

Castoren strahlen bis ins Dorf Gorleben

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“Da die Behälter die radioaktiven Stoffe nachweislich hermetisch einschließen, ist eine Verbreitung radioaktiver Stoffe (…) sicher ausgeschlossen”, schreibt die GNS, Betreiber des Gorlebener Zwischenlagers. Doch bis in das Dorf Gorleben, in dem über 600 Menschen leben, ist die Strahlung nachweisbar. An dem im Dorf gelegenen Messhaus, das sich zwei Kilometer vom Zwischenlager entfernt befindet, hat sich die Neutronen-Ortsdosis in den Jahren 1997 bis 2002 von ursprünglich 0,05 Millisievert auf 0,16 Millisievert mehr als verdreifacht, erklärte Volker Schürg von der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Im Jahr 1997 erfolgte der erste größere, heiße Castortransport „Sixpack“ mit der der Einlagerung von vier Castoren mit abgebrannten Brennstäben und zwei Castoren aus La Hague. Grundsätzlich kann radioaktive Strahlung nicht vollständig abgeschirmt werden, wie die GNS behauptet. Zwar kommen keine Partikel aus dem Inneren des Castors … Diesen Artikel weiterlesen

Strahlenwerte in Gorleben seit 2003 zu hoch – Messungen sind gefälscht!

Nach Berechnungen von Atomkraftgegnern sind die Strahlengrenzwerte am Atommüllzwischenlager in Gorleben bereits seit 2003 überschritten. Demnach rechne der Betreiber, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), seit Jahren mit einem falschen Wert für die natürliche Strahlung. Der Nullpunkt sei berechnet worden, als bereits Castoren eingelagert wurden, kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Ein seit 2004 genutzter sogenannter Nullpunkt zur natürlichen Gammastrahlung ist nicht nur in direkter Nähe des Zwischenlagers ermittelt worden. Zusätzlich seien auch Werte gemessen worden, während dort die ersten Castoren eingelagert gewesen seien. “Wissenschaftlich ist das dilettantisch”, sagte Wolfgang Kallen vom Fachbereich Radioaktivität der BI am Mittwoch in Hannover. Es ist nicht zulässig, da sich die Jahresdosis durch die Einlagerung der Castoren seit 1997 stetig erhöht habe. Die BI beruft sich auf veröffentlichte GNS-Betriebsberichte. Auch die kürzlich von der Physikalisch-Technischen … Diesen Artikel weiterlesen

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