Gefahr durch Kohlemeiler: Das Gift aus den Kohlekraftwerken

Die Kohlekraftwerke in Deutschland stoßen nach einer neuen Studie jährlich 5,2 Tonnen Quecksilber aus. Das entspricht rund 70 Prozent der Gesamtbelastung. In NRW stehen besonders viele Kraftwerke. WDR-Experte Jürgen Döschner erklärt die Risiken durch Quecksilber.

Weiterlesen und Video anschauen unter: http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft/quecksilber104.html


Auszug aus der Studie:

"In Deutschland stammte die Hauptemissionsfracht an Quecksilber (rund 70 %) in den Jahren 2010 bis 2012 aus dem Energiesektor, vor allem von den mit Braun- oder Steinkohle befeuerten Kraftwerken. In Deutschland waren in 2012 insgesamt 69 große Kraftwerke (> 100 MW) in Betrieb, die entweder nur mit Kohle (Steinkohle: n = 46, Braunkohle: n = 15) oder zusätzlich mit Erdgas, Heizöl und/oder Abfall (n = 8) befeuert wurden. Acht (2012) bzw. neun (2011) Braunkohle-Großkraftwerke mit Jahresemissionen von jeweils mehreren Hundert Kilogramm Quecksilber waren für mehr als 60 % der Quecksilberemissionen des Energiebereichs (2012: 61%; 2011: 64%) bzw. gut 40 % der Gesamtemissionen an Quecksilber in Deutschland verantwortlich."

Tabelle 3: Quecksilberemissionen in die Luft
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