Atomwaffen: Ein Bombengeschäft (Aktionswoche vom 26.09. bis 04.10.)

- Link direkt zur Website der Kampagne -

 

Was passiert?

Vom 26. September (Internationaler Tag zur Abschaffung von Atomwaffen) bis 4. Oktober findet eine Aktionswoche zum Verbot von Investitionen in das Geschäft mit Atomwaffenherstellern statt. Atomwaffen sind laut Urteil des Internationalen Gerichtshofes völkerrechtswidrig, doch anstelle einer Abrüstung wird weiter in ihre Herstellung und Unterhaltung investiert. Dagegen richtet sich unsere Kampagne, wir fordern: Keine Investitionen in Atomwaffen! Mit eurer Hilfe bringen wir die Banken Schritt für Schritt dazu ihre Investitionen abzuziehen.

 

Der Hintergrund

Acht deutsche Banken unterhalten Geschäftsbeziehungen in der Größenordnung von mehr als 7,6 Mrd. Euro zu Herstellern von Nuklearwaffentechnologie. Wir denken, dass das ein Grund zum protestieren ist. Die Commerzbank ist einer der größten deutschen Investoren in Unternehmen, die Nuklearwaffentechnik produzieren. Die Bank hat sich allerdings bereits 2008 selbst Richtlinien auferlegt, die Investitionen in diesen Bereich eigentlich verbieten, sich aber bisher nicht danach richtet.

 

AtombombengeschäftDie Studie

Datengrundlage für die Kampagne ist die „Don’t Bank on the Bomb“-Studie, herausgegeben von PAX und ICAN. In der Studie werden die Finanzdienstleister aufgezeigt, die in Unternehmen investieren, die Atomsprengköpfe und Atomwaffen-Trägersysteme entwickeln, produzieren oder warten (u.a. BAE Systems, Boeing, EADS, ThyssenKrupp).

Dont Bank on the Bomb – Studie

 

weitere Informationen und Hintergründe zur Kampagne:
http://atombombengeschaeft.de/

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