Lebensgefährliche Atomtransporte – permanent und quer durch die Republik

- ROBIN WOOD Newsletter vom 28. November 2014 -

Lebensgefährliche Atomtransporte finden permanent und quer durch die Republik statt, ohne dass die Bevölkerung informiert wird und ohne dass die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend sind.

In jüngster Zeit kam es dabei verschiedene Male fast zu Katastrophen, so zum Beispiel beim Brand eines Atomschiffs auf hoher See. Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, hatten Aktivist_innen am 10. November in Hamburg einen Uran-Zug mehr als sieben Stunden lang aufgehalten. Am 19. November beriet im Bonner Bundesforschungsministerium der Aufsichtsrat des Atomforschungszentrums Jülich über den Export von Unmengen hochradioaktivem Atommüll in die USA. Auch hier protestierten Aktive gegen diese rechtswidrigen und unverantwortlichen Transporte (hier ein Artikel aus dem aktuellen ROBIN WOOD-Magazin dazu) mit dem Slogan: ”Auf Schiene, auf Straße, im Hafen und Meer – Atomtransporte stoppen, wir stellen uns quer!“.

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Onlineprotest Atomtransporte stoppenSeit Jahrzehnten, wie dieses Beispiel von vor 44 Jahren beweist, setzen Regierungen und Atomindustrie uns den Gefahren der Atomenergie aus. Auch das Atommüllproblem ist ungelöst: Gegen Vattenfall und seine rostigen Atommüllfässer wurde am 18. Oktober demonstriert. Proteste gab es auch gegen das Greenwashing von Atomkraft und das Sponsoring der großen Energiekonzerne im September in Lüneburg auf dem E.on-Volkslauf mit einem Transpi, auf dem stand: “E.off! Trainieren für den Supergau – lauf um dein Leben” (hier ein Foto davon).

Aus Protest gegen die Atomtransporte haben sich in Hamburg verschiedene Organisationen der Kampagne “Atomtransporte durch Hamburg stoppen” angeschlossen: Neben ROBIN WOOD das Anti-Atom-Büro Hamburg, Attac Hamburg, contrAtom, SAND, Xtausendmalquer Hamburg und Einzelpersonen. Jüngst haben die Organisationen einen gemeinsamen Kampagnenflyer herausgebracht: “Atomausstieg heißt: Atomtransporte durch Hamburg stoppen!”. Den Flyer in Papierform kannst Du hier kostenlos bestellen, hier findest Du Hintergrundinfos. Mehr zur gerade neu entstehenden Kampagnenwebsite schreibe ich im nächsten Newsletter.

Zum Weitergeben kannst Du auch eine Postkarte oder weiteres Energie-Infomaterial anfordern.

Und:

Mach mit beim Onlineprotest Atomtransporte stoppen!

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