Hohe Waldbrandgefahr im Heidekreis – ExxonMobil führt trotzdem Fackelarbeiten auf der Erdgasförderbohrung Söhlingen Ost Z1 in der Gemeinde Neuenkirchen bei Hartböhn durch

Pressemitteilung der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen

Neuenkirchen/Hartböhn, Uelzen, 12. Mai 2016

Seit Tagen bestehen im Heidekreis die höchsten Waldbrandstufen. Zeitgleich führt ExxonMobil seit einigen Tagen Abfackelungen von Erdgas durch, welche im Rahmen von Wartungsarbeiten der Erdgasförderbohrung Söhlingen Ost Z1 durchgeführt werden. Bei den Wartungsarbeiten wird unter anderem der Förderstrang von den sogenannten Scales, Verkrustungen im Rohr mit hohen Gehalten des giftigen Quecksilbers und des krebsauslösenden radioaktiven Radium 226 gereinigt.

??????????Foto1: Fackel am 11.05.2016 um 21 Uhr auf der Erdgasförderbohrung von ExxonMobil

Die Umweltschützer kritisieren ExxonMobil für diese Arbeiten bei dieser gefährdeten Wetterlage mit tagsüber starken Winden. Bei Fackelarbeiten gab es in der Vergangenheit Störfälle, bei denen brennendes Material ausgeworfen wurde, teilweise ist die Gasflamme bis zu 15 m hoch. „Die Gefahr für die Auslösung eines Waldbrandes ist gross. Die trockenen Wälder grenzen direkt an das Betriebsgelände. Wir fordern ExxonMobil auf, die Fackelarbeiten sofort einzustellen“, sagt Bernd Ebeling, Sprecher der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen.

Aktuelle Waldbrandkarte für den 12. Mai 2016, weitere Fotos zur Fackel siehe unten.

2016-05-12 waldbrandstufenQuelle http://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html  abgerufen 23.50 Uhr am 11.05.2016

2016-05-11 Söhlingen Ost Z1  Fackel1

Foto 2 : Fackel am 11.05.2016 um 21 Uhr auf der Erdgasförderbohrung von ExxonMobil

2016-05-10 Söhlingen Ost Z1  Fackel

Foto 3 : Fackel am 10.05.2016 um 20 Uhr auf der Erdgasförderbohrung von ExxonMobil

2016-05-10 Söhlingen Ost Z1  Fackel3

Foto 4 : Fackel am 10.05.2016 um 20 Uhr auf der Erdgasförderbohrung von ExxonMobil

 

 

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Foto 5 : Die Fackelflamme kann Höhen von 15 bis 20 m erreichen, hier als Beispiel Erdgasfördersonde Söhlingen Z14 am 2. Juni 2014

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