Anti-Atom-Widerstand und die Machenschaften der Atomindustrie

Uran-Atomtransport flieht vor Protesten, offensichtlich aus Angst vor öffentlichkeitswirksamen Protesten – Diverse Aktionen von Kiel über Hamburg, Buchholz/Nordheide, Bremen, Münster und französischer Grenze

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen), Stand 15 Uhr Dienstag, 15.09.2015 Anti-Atom-Gruppen hatten grenzüberschreitende Proteste gegen einen Uranerzkonzentrat-Transport von Hamburg nach Narbonne angekündigt. Nachdem das Schiff „Mikhail Dudin“ am Montag Uranerzkonzentrat im Hamburger Hafen bei der Firma C.Steinweg entlud, fuhr der Zug am Dienstag eine andere Route als sonst üblich – damit wich er zahlreichen Mahnwachen und angekündigten Aktionen an der Transportstrecke aus – so unter anderem in Buchholz/Nordheide (bei Hamburg), Bremen und Münster. Planmäßig kommt der Urantransport zwischen 23.00 Uhr und 1.00 Uhr nachts durch den Bucholzer Bahnhof montags nach der Abfahrt im Rangierbahnhof Maschen. AktivistInnen aus dem Wendland und von der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) hatten in der Nacht von Montag … Diesen Artikel weiterlesen

Hamburger Bürger haben grossen Einfluss auf schnelleren Atomausstieg – Die wenigsten wissen dass – Hamburger Hafen, die internationale Drehscheibe für Atomtransporte in Europa – Anti-Atom-Demo am 13. September in Hamburg

Moin moin Hamburgerinnen und Hamburger! Ihr seid doch auch für den Atomausstieg oder? Na 80 % bestimmt. Und dass der Atomausstieg nicht nur für Deutschland, sondern international umgesetzt werden muss, ist doch wohl selbstverständlich. Wenn Ihr das konsequent unterstützen wollt, könnt Ihr das direkt vor Eurer Haustür auf den Weg bringen. Denn der Hamburger Hafen ist einer der größten Umschlagplätze für Atomtransporte in Europa. Fast jeden dritten Tag kommt ein Schiff mit Atommaterial in Euren Hafen. Damit ist Euer Hafen ein gewichtiges Glied in der Kette, um Atomkraftwerke am Laufen zu halten. Na, dass wollt Ihr doch bestimmt nicht. An sechs Orten im Hamburger Hafen werden Atomtransporte umgeschlagen. Quelle der Grafik anti-atom-büro hamburg Zum Beispiel … Diesen Artikel weiterlesen

AKW-Mitarbeiter sterben früher

Eine Langzeitstudie mit 300.000 AKW-Mitarbeitern in Frankreich, Großbritannien, Japan und den USA kommt zu dem Schluss: Das Risiko, an Leukämie oder anderen Arten von Krebs zu erkranken, ist für Mitarbeiter von Atomkraftwerken erheblich höher als für die Durchschnittsbevölkerung. Das internationale Forscherteam, darunter Wissenschaftler des französischen Instituts für Strahlenschutz und Reaktorsicherheit IRSN und der Columbia University in den USA, fand heraus, dass auch niedrige Dosen langfristig eine krankmachende Wirkung haben. Demnach ist eine anhaltende Niedrigdosis genauso krebserregend wie eine einmalig höhere Akutbelastung. Die Studie ist im Fachmagazin Lancet Haematology frei zugänglich. Das älteste AKW der Welt im russischen Obninsk ist mittlerweile abgeschaltet: Seine Angestellten waren über Jahre hinweg schädlicher Strahlung ausgesetzt. (Foto: 28-300.ru) Während der Arbeit … Diesen Artikel weiterlesen

Kulturelle Widerstands Part(y)ie Mai 2015

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Unter dem Motto „Kulturelle Widerstands Partie“ präsentieren KünstlerInnen, AkteurInnen und Aktivist_innen sich und ihren Wunde®punkt gemeinsam mit der BI kompakt an einem Platz. Am Freitag vor Pfingsten ab 14.00 Uhr findet die KLP, die kulturelle Landpartie, an den Atomanlagen Gorleben statt und macht deutlich: der Widerstand im Wendland ist fantasievoll, kreativ und lebendig! Wir können uns auf Theater, Musik und Darbietungen, Infos zu Gorleben, Vorträge und Führungen rund um die Atomanlagen und vieles mehr freuen! An vielen KLP-Standorten heißt es an diesem Tag “GO.R.LEBEN!” Macht euch auf den Weg nach Gorleben. Denn niemand glaubt, dass in Berlin in der Endlagerkommission die Weichen für eine Abkehr von Gorleben gestellt werden. Der Energiekonzern E.on klagt und drängt … Diesen Artikel weiterlesen

Lebensgefährliche Atomtransporte – permanent und quer durch die Republik

Immer mehr Menschen stehen gegen Fracking auf, wie hier auf der Energiewende-retten-Demo in Berlin vor einem Jahr.
Foto: gegen-gasbohren.de/Schomann CC BY 3.0 DE

- ROBIN WOOD Newsletter vom 28. November 2014 – Lebensgefährliche Atomtransporte finden permanent und quer durch die Republik statt, ohne dass die Bevölkerung informiert wird und ohne dass die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend sind. In jüngster Zeit kam es dabei verschiedene Male fast zu Katastrophen, so zum Beispiel beim Brand eines Atomschiffs auf hoher See. Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, hatten Aktivist_innen am 10. November in Hamburg einen Uran-Zug mehr als sieben Stunden lang aufgehalten. Am 19. November beriet im Bonner Bundesforschungsministerium der Aufsichtsrat des Atomforschungszentrums Jülich über den Export von Unmengen hochradioaktivem Atommüll in die USA. Auch hier protestierten Aktive gegen diese rechtswidrigen und unverantwortlichen Transporte (hier ein Artikel aus dem aktuellen ROBIN WOOD-Magazin … Diesen Artikel weiterlesen

Mit Pfefferspray vom Baum geholt – Polizeigewalt bei Castor-Protest

Zeugen erheben schwere Vorwürfe gegen Beamten der Bundespolizei beim Castor-Einsatz vor vier Jahren. Doch die Ermittlungen gegen ihn wurde längst eingestellt. Der Richter hat nur die Zeugen des Klägers geladen. Am ersten Verhandlungstag möchte er erst einmal herausfinden, wie stark die Vorwürfe wiegen. Denn klar ist, der Kläger Niels M. (38), der vor der Zivilkammer des Landgerichts Lüneburg Schmerzensgeld und seinen Verdienstausfall erstreiten will, trägt die Last, den von ihm erhobenen Vorwurf hieb- und stichfest zu beweisen. Und der lautet: Am 9. November 2010 habe ein Beamter der Bereitschaftspolizei der Bundespolizei ihn grundlos mit Pfefferspray attackiert, als er in einem Baum hängend versuchte, nahe Gorleben im Rahmen des Castor-Protests ein Transparent mit der Aufschrift „Atomkraft … Diesen Artikel weiterlesen

Der Atommüllkonflikt, oder: warum ihn auch die Atommüllkommission nicht lösen wird

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Im Sommer 2013 haben Bundestag und Bundesrat das Endlagersuchgesetz beschlossen. Darin wurde vorgesehen, eine Kommission einzurichten, die das Gesetz evaluiert und dem Bundestag Vorschläge zu seiner Veränderung macht, Kriterien für die Standortsuche entwickelt und etliche andere wesentliche Fragen in Bezug auf die Atommüll-Lagerung bespricht. Die Kommission hätte eine Chance sein können, die gesellschaftliche Debatte um den Atommüll auf neue Füße zu stellen. Doch bei ihrer Konstruktion haben am Ende leider doch wieder die parteipolitischen Handlungsmuster die Oberhand gewonnen. weitere Informationen: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/atom-muell/kommission.html

Zum Todestag von Sébastien Briat

Kundgebung und Einweihung einer Gedenktafel Vor 10 Jahren, am 7. November, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat ums Leben. Er versuchte mit seinen Mitstreiter_innen der Gruppe Carpe Diem den Castor-Zug von La Hague nach Gorleben bei Avricourt in der Nähe von Nancy zu blockieren. Sébastien Briat wurde beim Passieren des schnell fahrenden Zuges einen Meter neben dem Gleis stehend vom Fahrtwind erfasst, auf die Schienen geschleudert und überfahren. Er starb noch am Unfallort. Um seines Todes zu gedenken gab es am 7. November um 18 Uhr eine Kundgebung am Bahnhof Lüneburg. Zugleich wurde auch in Bar-Le-Duc mit einer Mahnwache seiner gedacht (siehe Text unten). Ungefähr 100 Menschen fanden sich am Sonntag (9.11.) in Gorleben ein. … Diesen Artikel weiterlesen

Japanisches AKW darf ans Netz gehen – „Schämt euch!“

Die letzte Genehmigung ist erteilt: In Japan kann das erste AKW nach der Fukushima-Katastrophe wieder hochgefahren werden. Dagegen wird vor Ort demonstriert. TOKIO ap/afp | Fast vier Jahre nach der verheerenden Katastrophe von Fukushima kann das erste Atomkraftwerk in Japan voraussichtlich Anfang 2015 wieder ans Netz gehen. Der Gouverneur von Kagoshima, Yuichiro Ito, gab dafür am Freitag die Genehmigung. Zwei Reaktoren der Anlage im südjapanischen Sendai könnten trotz der Bedenken einiger lokaler Anwohner wieder gestartet werden, sagte er. Für die Anlage gelten neue, strengere Sicherheitsvorkehrungen. weiterlesen unter: http://www.taz.de/Japanisches-AKW-darf-ans-Netz-gehen/!149075/

In Gedenken an Sébastien – Lesung mit Cécile Lecomte in Uelzen

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Am Freitag, den 7. November 2014 um 20 Uhr im SoZ Uelzen (Ringstraße 27b) liest Cécile Lecomte (ihre) Kurzgeschichten aus dem politischen Alltag als kletternde Aktivistin unter Einbeziehung der Ereignisse um Sébastien Briat, der vor 10 Jahren beim CASTOR-Transport 2004 getötet wurde. Hintergründe: Vor zehn Jahren – Am 7. November 2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet. Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt. Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden. Der Zug fuhr viel zu schnell, um rechtzeitig bremsen zu können. Der Begleithubschrauber war gerade beim Tanken. Der Zug … Diesen Artikel weiterlesen

Wegen Castor-Blockade: 35 Euro Strafe für friedlichen Protest

Jahrelange Prozessverzögerung, widersprüchliche Aussagen nach Castor-Blockade im Jahr 2010: Ludwigsluster Verfahren endet mit Einstellung   Fast vier Jahre Ermittlungs- und Gerichtsverfahren, Zeugenbefragungen, Filmauswertungen und Technikanalyse für zweieinhalb Stunden Verhandlung und 35 Euro Bußgeld: Nach jahrelanger Prozessverzögerung hat der Atomprotest gegen den Castor-Transport im Dezember 2010 an einem Eisenbahngleis nahe Ludwigslust gestern vorerst ein juristisches Ende gefunden. Am Amtsgericht Ludwigslust wurde gestern das Verfahren gegen die 55-jährige Atomkraftgegnerin Ulla Busse aus Uelzen wegen der Blockade eines Castor-Zuges eingestellt – gegen eine „symbolische Geldauflage“ von 35 Euro, zahlbar an das Frauenhaus in Ludwigslust, erklärte Richter Merklin die Entscheidung. Im Dezember 2010 waren vier Castor-Behälter mit abgebrannten Brennelementen aus dem südfranzösischen Atomforschungszentrum Cadarache ins Zwischenlager Nord bei Lubmin … Diesen Artikel weiterlesen

Herbstkampagne SPEZIAL – BI vor Ort – Lesung in Uelzen

- Newsletter der BI Lüchow-Dannenberg / Lesung am 07.11. in Uelzen – Liebe Freundinnen und Freunde, die BI Lüchow-Dannenberg nimmt nun auch die Ermittlungen vor Ort auf. In Zusammenarbeit mit befreundeten Initiativen werden wir in den kommenden Wochen verschiedene Orte aufsuchen, um gemeinsame Veranstaltungen zu realisieren. Entgegen der Annahmen, dass sich das Atommüll Problem auf einige Orte in der BRD beschränkt, möchten wir darüber aufklären, dass bundesweit Tatorte des Atommülls geschaffen wurden. Haarsträubende, ungeklärte Lagerungsbedingungen finden sich allerorts und bei genauer Betrachtung wird klar, dass ein Lösungskonzept nie mehr war, als eine Ansammlung von Interventionsmaßnahmen, um Schlimmeres zu verhindern. Wer sich ernsthaft mit dem Atommüll Problem auseinander setzen will, der sollte das Problem in seinem … Diesen Artikel weiterlesen

Ende der Kaffeefahrten nach Gorleben

- Pressemitteilung der BI Umweltschutz Lüchow Dannenberg – Bergwerk Gorleben wird für Besucher_innen geschlossen Bund und Land und hatten sich geeinigt, die Arbeiten im sogenannten Erkundungsbergwerk Gorleben Salzstock einzustellen. Am 30. September enden somit auch die Besuchsmöglichkeiten unter Tage, denn ab 1. Oktober wird das Bergwerk nur noch für eine spätere Nutzung offen gehalten. Der Betriebsrat nennt das Ende der untertägigen Führungen “das Gegenteil von Transparenz”, für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) enden hingegen die “Kaffeefahrten nach Gorleben mit Erlebnispädagogik”, wie die BI das Einfahren in das Bergwerk bezeichnet. Ein Ende des Gorleben-Projekts markiere der 1. Oktober noch lange nicht, da gebe es in der Tat großen Informationsbedarf. “Gorleben wird zwar nicht weiter ausgebaut, … Diesen Artikel weiterlesen

Atomwaffen: Ein Bombengeschäft (Aktionswoche vom 26.09. bis 04.10.)

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- Link direkt zur Website der Kampagne –   Was passiert? Vom 26. September (Internationaler Tag zur Abschaffung von Atomwaffen) bis 4. Oktober findet eine Aktionswoche zum Verbot von Investitionen in das Geschäft mit Atomwaffenherstellern statt. Atomwaffen sind laut Urteil des Internationalen Gerichtshofes völkerrechtswidrig, doch anstelle einer Abrüstung wird weiter in ihre Herstellung und Unterhaltung investiert. Dagegen richtet sich unsere Kampagne, wir fordern: Keine Investitionen in Atomwaffen! Mit eurer Hilfe bringen wir die Banken Schritt für Schritt dazu ihre Investitionen abzuziehen.   Der Hintergrund Acht deutsche Banken unterhalten Geschäftsbeziehungen in der Größenordnung von mehr als 7,6 Mrd. Euro zu Herstellern von Nuklearwaffentechnologie. Wir denken, dass das ein Grund zum protestieren ist. Die Commerzbank ist einer … Diesen Artikel weiterlesen

Illegaler Castortransport in die USA geplant

- Artikel von www.atommuellreport.de – von Lisa Bender Die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen planen einen Atommülltransport aus dem Forschungszentrum Jülich in die USA. Dieser wäre rechtswidrig. Greenpeace hat ein juristisches Gutachten vorgelegt. Es belegt, dass die Verschickung der 152 hochradioaktiven Castoren in die US-Atomfabrik Savannah River Site gegen das Verbot verstößt, Atommüll ins Ausland zu bringen und wiederaufarbeiten zu lassen (§9a Abs.1 Satz 2 Atomgesetz). Die abgebrannten Brennelemente aus kommerzieller Nutzung sollen nach Savannah River Site gebracht und dort wieder aufbereitet werden. Die Anlage gilt als einer der problematischsten Standorte. Denn der Reaktordruckbehälter ist einer der höchst kontaminierten Reaktoren weltweit. Die Belastung betrifft vor allem den Knochenkiller Strontium 90 Sr-90 und Kohlenstoff 14C-14. Dafür … Diesen Artikel weiterlesen

AtommüllAlarm – Tatorte in Deutschland (13.09. bis 31.10.)

Überall in Deutschland liegt Atommüll. Unter frag­würdigen Bedingungen. Jeden Tag begegnen uns auf Straßen, Schienen und Wasserwegen Atomtranspor­te. Eine flächendeckende radioaktive Bela­stung, die nicht verschwindet. JedeR ist betroffen. Welche Gefahren gehen von dem Atommüll aus, wie gehen Betreiber und politisch Verant­wortliche damit um? Darüber wollen wir in diesem Herbst reden. Bei vielen hundert Anlässen, mit Veranstaltungen und Aktionen und einer Unterschriftensammlung. Termine und Hintergrundinfos zur Kampagne: http://atommuell-alarm.info

Atomtransporte auf Fähren: Insider packt aus

- Bericht des NDR (Panorama3) – von Alexa Höber & Ingo Thöne Die Passagierfähren von Stena Line fahren von Rostock ins schwedische Trelleborg. Besonders jetzt in der Ferienzeit sind immer viele Urlauber an Bord der Fährschiffe. Was die meisten von ihnen nicht ahnen: In regelmäßigen Abständen ist auch radioaktives Material mit an Bord.Und das ist sogar völlig legal. Seit 2009 hat das Bundesamt für Strahlenschutz 70 Transporte von Uranhexafluorid auf Fähren genehmigt. Dieser Stoff ist eine äußerst giftige, radioaktive und korrosive Verbindung aus Uran und Fluor, die in der Uran-Anreicherung eingesetzt wird. Ein Insider packt aus Ein Mitarbeiter von Stena Line hat sich Panorama 3 Reportern anvertraut und berichtet, dass die eigene Besatzung vor der … Diesen Artikel weiterlesen

(Was jetzt in Gorleben läuft ist) Ein alter Hut

Wolfgang Ehmke im Gespräch mit der Mediatorin Ulrike Donat Die Endlagerkommission hat am 22. Mai in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die Initiator/-innen wollen sie als die Bürgerbeteiligung bei der angeblich ergebnisoffenen Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll verstanden wissen. Doch die Hamburger Mediatorin Ulrike Donat hat Zweifel. Im Laufe der vergangenen fast vierzig Jahre hat es viele solcher Ansätze im und für das Wendland gegeben. Der neuerliche Versuch sei alter Wein in neuen Schläuchen. Gorleben Rundschau: Gerühmt wird von Seiten der CDU/CSU, der SPD und der Grünen, dass die Endlagerkommission, die ihre Existenz dem Standortauswahlgesetz verdankt, plebiszitäre Elemente enthalte, weil Vertreter der Zivilgesellschaft eingeladen sind, über Endlagerkriterien zu debattieren. Einmal abgesehen davon, dass es … Diesen Artikel weiterlesen

BI Uelzen informiert über aktuelle Umweltverschmutzung durch Gas- und Ölförderkonzerne / Buchvorstellung: Widerstand gegen den nuklearen Entsorgungspark Lutterloh/Unterlüß

Presseinformation der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen informiert über die aktuelle Umweltverschmutzung durch die Gas- und Ölförderkonzerne Exxon Mobil und GdF Suez in den Landkreisen Gifhorn, Heidekreis, Rotenburg und Uelzen BI-Mitgründer Dr.-Ing. Dietrich Meyer stellt sein aktuelles Buch über die Anfänge des Widerstandes gegen den nuklearen Entsorgungspark Lutterloh/Unterlüß von 1976 bis 1978 vor Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen ( BI Uelzen ) informiert am kommenden Samstag auf dem Bohlsener Mühlenfest ab 14 Uhr an ihrem Stand über die Umweltverschmutzung durch die Gas- und Ölförderkonzerne Exxon Mobil und GdF Suez. „Wir werden über die Gefahren aufklären, welche wir bei der Öl- und Gasförderung durch Exxon Mobil und GdF Suez in den Landkreisen Uelzen, Gifhorn, … Diesen Artikel weiterlesen

Erhöhte Strahlung in Braunschweiger Wohngebiet – Umweltminister leitet Prüfung ein

Der NDR berichtet ausführlich über die erhöhte Strahlung am Betriebsgelände eines Unternehmens, das im Bereich der Konditionierung von Atommüll sowie der Herstellung von Medizinprodukten tätig ist: “Umweltminister will Nuklearfirma prüfen … Karin Fangmeier steht auf dem Treppenabsatz ihres Einfamilienhauses in Thune, einem dörflich-beschaulichen Stadtteil am Nordrand von Braunschweig. Ihr Sohn Max fährt mit seinem Mountainbike in die Schule – entlang der Straße, die Kleinlaster und Sattelschlepper benutzen, wenn sie strahlende Abfälle nach Thune bringen. “Ich mach’ mir schon ganz schön Sorgen. Die Firma ist einfach so nah an unserem Haus und an der Schule. Man weiß überhaupt nicht, was man tun kann, wenn was passiert”, sagt Fangmeier, während sie ihrem Sohn nachblickt. …Hätte es einen … Diesen Artikel weiterlesen

Modernisierung statt Abrüstung?! – Atombomben in Deutschland

Der WDR hat gestern Abend (19.06.2014) einen aufschlussreichen Bericht über die Modernisierung der US-Atombomben in Deutschland gesendet: http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0619/atom.php5 Weitere Informationen zum Thema unter: http://www.atomwaffenfrei.de/

Energiewende nicht kentern lassen! – Demo am 10. Mai 2014 in Berlin

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Aufruf der OrganisatorInnen (.ausgestrahlt, BUND, Campact, Naturfreunde u.a.): Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom Die Energiewende ist in Gefahr! Die Regierung will den Zubau der Erneuerbaren Energien mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen ausbremsen. Dies ist Klientelpolitik für klimaschädliche Kohlekraftwerke und die angeschlagenen Energiekonzerne. Zudem droht damit eine neue Debatte um längere AKW-Laufzeiten. Doch noch hat all dies nicht Gesetzeskraft. Wir haben noch Chancen die Energiewende zu retten: Sowohl SPD als auch CDU/CSU sind jeweils gespalten in Freunde der Energiewende und Interessenvertreter der Konzerne. Und an der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) sind die Länder beteiligt. Etliche stehen der schwarz-roten Energiepolitik kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren. Am 10. Mai … Diesen Artikel weiterlesen

“Wir werden es nicht hinnehmen, dass Ihr geldgeilen Konzerne unsere Umwelt verschandelt” – Energiewende-Demo, Hannover

Bernd Ebeling auf der Energiewende-Demo in Hannover am 22. März 2014

Rede von Dipl. Ing. Bernd Ebeling (BI Uelzen) zu Lagerstättenwasser, Fracking, Bundesberggesetz usw. auf der Demo “Energiewende retten!” am 22. März 2014 Mit dem Thema Erdgas und seinen Umwelt- und Gesundheitsschäden hatte ich nach der Grenzöffnung erste Berührungspunkte, Erdgasarbeiter aus der Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt waren durch Quecksilber vergiftet worden, Gelände um die Erdgas-Anlagen ebenso, Sanierungsaufwand: 300 Mio. EUR, bezahlt der Steuerzahler. Neulich berichtete mir ein Landwirt, im Landvolk organisiert, folgende Geschichte ebenfalls aus der Altmark. Bohrschlamm-Deponie der Erdgasindustrie, eingezäunt: Das Gras wuchs so schön saftig, also Zaun auf und die Schafe weiden lassen, die nächsten Tage waren sie tot. Von wegen alles so harmlos, wie Gas- und Ölindustrie in ihren Hochglanzbroschüren uns verkaufen wollen. … Diesen Artikel weiterlesen

Energiewende-Demo in Hannover – Bilder und Videos

Energiewende-Demo in Hannover am 22. März 2014

Bilder von der Demo “Energiewende retten!” am 22. März 2014 in Hannover Alle Fotos: © BI Uelzen Video zu bundesweiten Demonstrationen von graswurzel.tv (Länge 08:44): Video zur Energiewende-Demo in Hannover von Jürgen Winkler (Länge 1:06:01): Weitere Links und Infos zur Demo: Rede von Dipl. Ing. Bernd Ebeling (BI Uelzen) – inkl. Video Weitere Bildergallerien auf neuepresse.de, alfapress.de und publixviewing.de Presseberichte auf energiewende-demo.de Aufruf und Hintergrund der Demo

Das Standortauswahlgesetz zur Findung eines Endlagers für hochradioaktiven Müll stellt die Weichen zur Durchsetzung des Standortes Gorleben

Infoabend zum Standortauswahlgesetz am 17. März 2014 in Uelzen

Zusammenfassender Bericht vom Informationsabend der BI gegen Atomanlagen Uelzen mit Mathias Edler (Greenpeace) Das Standortauswahlgesetz (StandAG) zur Findung eines Endlagers für hochradioaktive Abfallstoffe garantiert kein ergebnisoffenes, faires und transparentes Suchverfahren. Im Gegenteil: Die Weichen in dem Gesetz sind auf die Durchsetzung des alten Standortes Gorleben gestellt. Diese Position ist die Kernaussage von Mathias Edler. Auf Einladung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) referierte der international anerkannte Gorleben-Experte Mathias Edler (Greenpeace) zu dem Themenkomplex. “Ein verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll lässt sich nicht – wie andere tagespolitische Fragen – im parteipolitischen Kompromiss zwischen unterschiedlichen Meinungen erreichen. Entscheidungen, ob in der geplanten Endlager-Kommission oder im Bundestag, müssen allein nach der Maßgabe der höchsten Sicherheit gefällt werden. Weder … Diesen Artikel weiterlesen

Das Billionen-Dollar-Desaster – Schäden durch Atomkraft

Reaktorunfälle wie in Fukushima sind die sichtbaren Schäden der zivilen Nutzung der Atomkraft. Aber auch Fehlinvestitionen in Kraftwerke, die nie ans Netz gingen, summieren sich auf Hunderte Milliarden. WDR-Recherchen zeigen globale Kosten der friedlichen Nutzung der Atomenergie. Weiterlesen unter: http://www.tagesschau.de/inland/milliardengrab-atomkraft100.html

Protest- und Kulturmeile „AKW Brokdorf abschalten – Jetzt!“ am 26.4.2014

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Die Bundesregierung will das AKW Brokdorf noch bis 2021 weiter betreiben. Das sind noch mehr als sieben Jahre, in denen die Bevölkerung täglich dem Risiko einer Reaktorkatastrophe ausgesetzt wird. ständig radioaktiver Müll produziert wird, für dessen dauerhafte sichere Lagerung es bis heute weltweit keine Lösung gibt. tagtäglich Menschen und Umwelt mit einer erhöhten radioaktiven Belastung leben müssen. der Transport von Brennstäben zur Bestückung des Reaktors die Sicherheit der Menschen an der Strecke und in Brokdorf gefährdet. 2013 wurden im AKW Brokdorf erneut plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe eingesetzt. Dies erhöht das Risiko einer Katastrophe. Der Betrieb des AKW ist nicht erforderlich, weil in Deutschland inzwischen viel mehr Strom produziert als verbraucht wird. Statt die Energiewende auszubremsen fordern wir: … Diesen Artikel weiterlesen

Tagung in Berlin: Atommüll ohne Ende – Auf der Suche nach einem besseren Umgang

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Nach dem Atomgesetz werden die Atomkraftwerke bis 2022 abgeschaltet. Was bleibt, ist der über Jahre angesammelte radioaktive Müll. Wohin damit? Diese Frage wird uns und die kommenden Generationen noch lange beschäftigen. Grund genug für eine große gesellschaftliche Debatte. Am Freitag und Samstag, 28. – 29. März 2014, findet in Berlin im Umweltforum Auferstehungskirche dazu eine Tagung von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen unter der Federführung des Deutschen Naturschutzrings (DNR) statt. Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Bundestag das Standortauswahlgesetz verabschiedet. Eine „Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe“ soll die Suche für ein „Endlager“ begleiten. Umweltverbände und Bürgerinitiativen beraten momentan, ob und unter welchen Bedingungen sie bereit sind, in dieser Kommission mitzuwirken. Wie auch immer eine solche Mitwirkung aussehen … Diesen Artikel weiterlesen

Gorleben bleibt?! Informationsabend am 17.03.2014 um 20 Uhr in Uelzen

- Informationsabend der BI gegen Atomanlagen Uelzen mit Mathias Edler (Greenpeace) – Ist das neue Endlagersuchgesetz wirklich der Neustart für eine ergebnisoffene Endlagersuche? Wird die geplante Enquete-Kommission wirklich unabhängig sein? Und wird es wirklich wie versprochen keine Castor-Transporte nach Gorleben mehr geben? Fragen, die sicher vielen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Uelzen unter den Nägeln brennen. Denn schließlich ist unser Landkreis von Atommülltransporten immer besonders betroffen – und der Salzstock in Gorleben ganz in der Nähe. Aus diesem Grund lädt die Uelzer BI gegen Atomanlagen am 17. März zu einem Vortrag mit dem international anerkannten Gorleben-Experten Mathias Edler (Greenpeace) ein. Seit 2013 entsteht in der Öffentlichkeit zunehmend der Eindruck, Gorleben habe als Standort für das … Diesen Artikel weiterlesen

Energiewende retten! – Demonstration am 22. März in Hannover

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Aktuelle Links und Infos zur Demo: Rede von Dipl. Ing. Bernd Ebeling (BI Uelzen) – inkl. Video Bilder und Videos von der Demo in Hannover Weitere Bildergallerien auf neuepresse.de, alfapress.de und publixviewing.de Presseberichte auf energiewende-demo.de – „Energiewende retten! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom“ – Aufruf der OrganisatorInnen (.ausgestrahlt, BUND, Campact, Naturfreunde u.a.): Die neue Bundesregierung plant einen Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Kohlekraft – etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden. Damit haben sich RWE, Eon und Vattenfall … Diesen Artikel weiterlesen

“Castor 2015 verhindern – jetzt!” – Unterschriftenaktion

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=> Direkt zur Unterschriftenaktion. Atomtransporte stoppen – Kein Castor nach Gorleben oder anderswo! Die Gorleben-Geschichte ist reich an Beispielen, wie die Bevölkerung über wahre Absichten bei der Realisierung eines Nuklear-Komplexes getäuscht wurde. Jetzt droht ein weiteres Beispiel hinzu zu kommen: Bis Mitte des Jahres nämlich wollen Bund- und Ländervertreter klären, wo die restlichen 26 Castoren mit radioaktiven Abfällen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen in Sellafield bzw. Cap de La Hague verbleiben. Gorleben als Zielort für weitere Castor-Transporte scheide aus, versprach Peter Altmaier (CDU), versprach Rot-Grün in Hannover, das sei auf dem Hintergrund der angeblichen neuen Endlagersuche eine Frage des Vertrauens. Gorleben solle nicht weiter als Endlagerstandort zementiert werden, unterstrich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Im Gegenzug … Diesen Artikel weiterlesen

Auf nach Berlin – Großkundgebung am 30.11.2013 [PM 11/2013]

- „Energiewende retten! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom“ – In Berlin sind die Koalitionsverhandlungen in vollem Gang – bis Ende November soll der Koalitionsvertrag stehen – aber die bisherigen Absprachen und Ergebnisse lassen in Bezug auf Energiewende und Klimaschutz Böses ahnen. So wird die Rolle fossiler Energien auf Jahre hinaus gesichert, während zugleich der kostengünstige Ausbau der Windenergie an Land gebremst werden soll. Zugleich bleibt weiterhin eine Vielzahl von Unternehmen von einer Beteiligung an der EEG-Umlage ausgenommen, was die Energiewende für Normalbürger weiter verteuern wird. Die Menschen in unserer Region wären von diesen Vereinbarungen besonders betroffen – schließlich leben sie in Nachbarschaft zu einem möglichen Atommüll-Endlager, und mit jeder Verzögerung der Energiewende … Diesen Artikel weiterlesen

Widerstands Marathon „Wir haben den längeren Atem“ – 24./25.08.

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Widerstandsgruppen aus dem Wendland organisieren den Widerstandsmarathon rund um die Atomanlagen in Gorleben: Samstag 24. August 13Uhr bis Sonntag 25. August 13Uhr gleich danach Sonntag 13Uhr der 200. Sonntagsspaziergang und um 14Uhr gibt es die Gelegenheit zum Gorlebener Gebet an den Atomanlagen, ausgerichtet von Amnesty International aus Lüneburg. Im Affentempo haben Bundestag und Bundesrat ein “Standortsuchgesetz” für ein Atommüll-Endlager beschlossen. Die Politik gaukelt einen gesellschaftlichen Konsens in der Frage der Endlagersuche vor. Die Auseinandersetzung um Gorleben ist noch lange nicht beendet, sondern geht nur in die nächste Runde: Wir starten zum Widerstandsmarathon! Laufen, gehen, walken, reiten, fahrradfahren. Alleine, mit Freunden, als Gruppe oder mit der ganzen Familie – wir werden 24 Stunden die Atomanlagen in … Diesen Artikel weiterlesen

e-ventschau 2013 – Benefiz Open Air in Ventschau (bei Dahlenburg)

Am 23. und 24. August findet in Ventschau bei Dahlenburg ein Benefiz Open Air für die Kinder von Tschernobyl statt. Hier ein Auszug zur Intention der Veranstaltung: “Trotz geplantem Atomausstieg und ausgesetzten Castortransporten nach Gorleben halten wir es für wichtig, uns weiterhin mit dem Thema Atomkraft und den Folgen auseinander zu setzen. Aus diesem Grunde führen wir, die Gruppe „Menschen gegen Atomkraft“ eine Benefizveranstaltung „Für die Kinder von Tschernobyl“ durch. Die Erlöse dieser Veranstaltung gehen an JANUN e.V. In Zusammenarbeit mit dem Institut BELRAD sind eine Reihe von Projekten, Maßnahmen und Initiativen entstanden, die JANUN seit fast zehn Jahren begleitet, unterstützt und fördert. Die wichtigsten Projekte haben wir hier für euch zusammengefasst [Links auf der … Diesen Artikel weiterlesen

“Was wäre wenn…” – Ausstellung im Uelzener Rathaus [PM 04/2013-1]

- PM zur Eröffnung der Ausstellung „Was wäre wenn …“ am 03.04.2013 im Uelzener Rathaus – Was wäre, wenn… Von Mittwoch, den 03. April 2013 bis zum 29.04.2013 zeigt der Gomel-Ausschuss des Kirchenkreises Uelzen auf Initiative der Bürgerinitiative gegen Atomanlagen Uelzen im Foyer des Uelzener Rathauses die Ausstellung „Was wäre wenn…“. Anlass ist der kommende 27. Jahrestag der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl am 26.04.1986. In den berührenden Aufnahmen der Ausstellung stellt der bekannte Fotograf und Umweltjournalist Alexander Neureuter Motive aus den verstrahlten Gebieten um den Katastrophen-Reaktor Tschernobyl vergleichbare Szenen aus Norddeutschland gegenüber. So steht zum Beispiel ein menschenleeres Riesenrad in Pripyat einem Riesenrad auf dem Hamburger Dom inmitten fröhlicher Jahrmarktsbesucher gegenüber. Oder einem Foto von einem … Diesen Artikel weiterlesen

Infokampagne zur Strompreislüge – Umweltinstitut München e.V.

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Die Gegner der Energiewende blasen zum Angriff auf die erneuerbaren Energien und auf das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). Mit verzerrten Kostenargumenten machen sie gegen die Energiewende Stimmung, denn: Dezentrale Strukturen und Bürgerbeteiligung stören die althergebrachte, zentral organisierte Energieversorgung und schmälern die Gewinne der großen Energiekonzerne. Die Bundesregierung lamentiert über hohe Strompreise, unterstützt aber gleichzeitig die ungerechte und unsoziale Umverteilung der Energiekosten: Großverbraucher in der Industrie werden von den Kosten der Energiewende befreit. Privatkunden und kleinere Unternehmen müssen nicht nur die volle Last tragen, sondern auch die Befreiungen und Vergünstigungen der Industrie auffangen. Ziel der gemeinsamen Kampagne von Energieriesen und Bundesregierung ist es, den Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien zugunsten der alten zentralen Großstrukturen zu stoppen … Diesen Artikel weiterlesen

Gorleben keinesfalls „erledigt“ [PM 11/2012-1]

- Presseerklärung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen zur Äußerung des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister zum Endlagerstandort Gorleben vom 28.11.2012 – Nach dem vorläufigen Ausbaustopp durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie vom 12. November erklärt nun auch Niedersachsens Ministerpräsident McAllister den Endlagerstandort Gorleben für ungeeignet. Sein Argument: Atommüll müsse rückholbar gelagert werden, womit Salz als „Endlagermedium und damit der Standort Gorleben ohnehin erledigt“ seien. Ist damit alles gut? Müssen die Menschen in unserer Region und darüber hinaus nun nicht mehr befürchten, dass der nachweislich völlig ungeeignete Salzstock Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll missbraucht werden wird? Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) sieht die Äußerungen McAllisters hingegen vor allem vor dem Hintergrund der … Diesen Artikel weiterlesen

BI Uelzen ruft zur “Krötenwanderung” auf [PM 10/2012-1]

- Presseerklärung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen vom 20.10.2012 – Zu einer Krötenwanderung der etwas anderen Art ruft die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) am Mittwoch, den 31. Oktober 2012 vor der Uelzer Filiale der Deutschen Bank auf. Wie der Ort der Aktion nahe legt, geht es dabei allerdings nicht um die bekannten Vertreter aus der Ordnung der Froschlurche, sondern um – Geld. Spätestens seit der Atomkatastrophe von Fukushima haben auch in Stadt und Kreis Uelzen viele Bürgerinnen und Bürger ihren persönlichen Ausstieg aus der Atomenergie vollzogen, indem sie zu einem Stromanbieter gewechselt sind, der ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern anbietet. Inzwischen sind es bundesweit bereits über eine Millionen Stromkunden, die auf diese Weise … Diesen Artikel weiterlesen

Was Strom wirklich kostet – Studie zu den versteckten Kosten konventioneller Stromerzeugung

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Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) hat Ende August 2012 die Studie “Was Strom wirklich kostet” veröffentlicht, die im Auftrag von Greenpeace Energy und dem Bundesverband WindEnergie erstellt wurde. Darin werden die staatlichen Förderungen von konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Stromerzeugung verglichen. Die Ergebnisse konterkarieren in besonderem Maße die aktuell geführte Debatte über die vermeintlich hohen Kosten der Energiewende. Die Studie ist als Kurzfassung, Langfassung und Factsheet erhältlich. Eine Pressemitteilung ist online verfügbar. Ebenfalls verfügbar ist ein Hintergrundpapier zu den externen Kosten der Atomenergie. Aus dem Factsheet: Konventionelle Energieträger Atomenergie, Steinkohle und Braunkohle profitieren seit Jahrzehnten in erheblichem Umfang von staatlichen Förderungen in Form von Finanzhilfen, Steuervergünstigungen und weiteren begünstigenden Rahmenbedingungen. Im … Diesen Artikel weiterlesen

Aktueller Preisvergleich zeigt: Echter Ökostrom ist günstiger

Preisvergleich zeigt: Echter Ökostrom in 77 von 100 Städten günstiger als Grundversorger. Berlin, 15. Oktober 2012 – In der öffentlichen Debatte um die Höhe der EEG-Umlage und die Auswirkung der Ökostrom-Förderung auf die Strompreise wird mit vielen Zahlen hantiert, eins aber meist unterschlagen: Dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Stromkosten senken können, indem sie zu einem konzernunabhängigen Ökostromanbieter wechseln. Das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ hat deshalb verglichen, was ein 4.000 kWh-Haushalt für unabhängigen Ökostrom in den 100 größten deutschen Städten tatsächlich zahlen muss und festgestellt: In 77 von 100 Städten gibt es mindestens einen Anbieter echten Ökostroms, der günstiger ist als der örtliche Grundversorger. „Es ist eine unverantwortliche Lüge, wenn Konzernvertreter und Politiker, die ihnen nach … Diesen Artikel weiterlesen

Bankenwechsel jetzt! Aktion am 31.10. in Uelzen

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Aktion in Uelzen: – Mittwoch, 31.10.2012, 10 Uhr, Wochenmarkt (vor der Deutschen Bank) – Was macht die Bank mit meinem Geld? Banken spekulieren mit Nahrungsmitteln und riskieren so den Hunger von Millionen, um Profite zu erwirtschaften. Kriege werden geführt mit Waffen, die dank der Rüstungsinvestitionen von Großbanken gebaut und gehandelt werden. Deutschland steigt aus der Atomenergie aus und deutsche Banken finanzieren munter den Bau von Atomkraftwerken an anderen Orten der Welt. JedeR kann selbst entscheiden, ob das eigene Geld für Geschäfte eingesetzt wird, bei denen Menschenrechte und Umweltschutz mit Füßen getreten werden oder nicht. Das Bankwechselbündnis ruft dazu auf, mit allen Konten von den Großbanken wegzugehen. Wir informieren über die miesen Geschäfte der Banken, über … Diesen Artikel weiterlesen

Erneuter MOX-Transport Mitte November durch Niedersachsen

Protestaufruf regionaler Aktionsgruppen im Umfeld des AKW Grohnde Mitte November 2012 rollt der 2. MOX-Plutonium-Atomtransport durch Niedersachen! In wenigen Tagen kommt der zweite plutoniumhaltige Mischoxid-Transport (MOX) aus dem Atomkomplex Sellafield. Per Atom-Fähre geht’s über Nordenham weiter mit zwei LKWs in das Atomkraftwerk Grohnde. Der Atomspediteur „Nuclear Cargo Service“ (Hanau) wurde vom Energiekonzern EON beauftragt die MOX-Brennelemente zum AKW Grohnde bei Hameln zu transportieren. Mit dem Plutonium der insgesamt 16 MOX-Bennelemente können bis zu 30 bis 50 Atombomben gebaut werden! Sollte Plutonium bei einem Unfall auf den niedersächsischen Straßen und Autobahnen frei werden, kann schon ein Millionstel Gramm eingeatmet Krebs auslösen oder tödlich wirken. Nach der Genehmigung müssen die MOX-Behälter lediglich eine halbe Stunde einen Brand … Diesen Artikel weiterlesen

Hier Party, dort Salsa – Gorleben-Protest mit Blockaden

Elbe-Jeetzel-Zeitung berichtet über Gorleben-Proteste vom 29.09.2012 http://www.ejz.de/index.php?&kat=50&artikel=110143332&red=28&ausgabe= Fotos: Bernd Ebeling

Das Ding am Deich – Kinovorführung am 10.10.2012 in Uelzen

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Central Theater und BI Uelzen zeigen den Film DAS DING AM DEICH 10. Oktober 2012, 17.45 und 20.15 Uhr, Central Theater Uelzen Nach Rücksprache mit Frau Böhm vom Central Theater kann der Film im Zeitraum vom 4. bis 10. Oktober auch vormittags für Schulklassen gezeigt werden, dazu bitte direkt mit Frau Böhm Kontakt aufnehmen, Tel. 0581 2509 oder central-theater@online.de Anfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten. 1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz. Es wurde ruhig in der Marsch, und nur … Diesen Artikel weiterlesen

Unruhewarnung für den 29.09.2012 im Wendland

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- Unruhewarnung für Samstag, den 29. September 2012 – Wehrte Mitstreiter, soeben erreichte uns eine Unruhewarnung der Bewegung für sinnvolle Angelegenheiten der Republik freies Wendland. Wie der Nachricht zu entnehmen ist, werden partiell Menschen im Landkreis am letzten Wochenende im September mit Verhinderungen gewohnter Abläufe rechnen müssen. Dies kann örtlich für Unruhe sorgen! Der Anlass dieser Warnung kann, bei genauerer Beleuchtung der momentanen politischen Umstände, schnell ins Licht gerückt werden. Wie auf Nachfrage bekannt wurde, sollte der Hauptbetriebsplan zur Erkundung des Salzstockes bei Gorleben zum 30. September 2012 auslaufen. Aufgrund der unklaren politischen Lage ist dieser Hauptbetriebsplan jedoch um drei Monate über die Ablauffrist hinaus verlängert worden. Schon hier wird klar, dass der Salzstock nach … Diesen Artikel weiterlesen

Infoveranstaltung in Lüneburg: Tägliche Atomtransporte

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Infoveranstaltung in Lüneburg: Tägliche Atomtransporte – Die Atomgefahr rollt immer noch – 2012 gibt es im Gegensatz zu den vergangenen Jahren keinen Castortransport ins Zwischenlager Gorleben. Dennoch ist auf Niedersachsens Straßen immer wieder radioaktiver Atommüll unterwegs. Am 26.09.12 um 20 Uhr lädt das Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen (JANUN) zu einem Vortrag über diese Problematik ein. Bernd Ebeling – Mitglied der Bürgerinitiative gegen Atomanlagen Uelzen – informiert über die weniger bekannten Transportrouten zur See, auf der Straße und auf der Schiene sowie über damit verbundenen Risiken. Die Veranstaltung findet im Infocafe Anna&Arthur (Katzenstraße 2) statt. Ab 19Uhr gibt es eine Vokü. Der Eintritt ist frei. Zum Betrieb der Atomkraftwerke ist eine Vielzahl von Transporten radioaktiver Stoffe zwischen diesen … Diesen Artikel weiterlesen

UNESCO opfert Naturschutzgebiet für Uranmine – Online-Protestaktion

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Selous: Die einmalige Tierwelt wird durch Uran-Bergbau gefährdet. Foto: igougo.com Selous ist das größte Wildtierreservat des Kontinents – dort leben die bedeutendsten Populationen der vom Aussterben bedrohten afrikanischen Wildhunde und der ostafrikanischen Elefanten. Die UNESCO beschreibt Selous als „immenses Schutzgebiet von 50.000 Quadratkilometern, das der Mensch nur wenig beeinflusst hat. Dort leben zahlreiche Elefanten, Spitzmaulnashörnern, Geparden, Giraffen und Krokodile. Der Park zeichnet sich durch verschiedene Vegetationszonen aus, vom kompakten Dickicht bis zum offenen Grasland.“ Dennoch hat die UNESCO mit der Grenzänderung ermöglicht, dass nun im Schutzgebiet Uran zur Belieferung von Atomkraftwerken abgebaut werden kann. Die geplante Mine liegt in einem Elefanten-Korridor zwischen Tansania und Mosambik. Die UNESCO beschreibt diesen unglaublichen Vorgang als „kleine Grenzänderung“. Immerhin … Diesen Artikel weiterlesen

Wendländische Atomkraftgegner besuchten Fukushima – Veranstaltung in Uelzen [PM 08/2012-1]

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Angst und Schrecken in Japan: Wendländische Atomkraftgegner besuchten Fukushima und sind erschüttert über die dortigen Zustände – Veranstaltung zum Fukushima-GAU und den Folgen am 19. September 2012 in Uelzen – Vor einem Jahr brach in der Gorleben-Debatte ein verwirrender Streit aus. Es ging um den bizarren Zwist darüber, ob der Grenzwert von 0,3 Millisievert zusätzlicher radio-aktiver Strahlung pro Jahr um das atomare Zwischenlager eingehalten wird oder nicht. Er ist bis heute nicht geklärt. Die Ärzteschaft in Japan dagegen habe nach dem GAU in Fukushima empfohlen, den dortigen Grenzwert auf 100 Millisievert pro Jahr hochzu-schrauben – das über 300-fache von dem, was in Gorleben als Grenzwert gilt. Entsetzt berichten Kerstin Rudek und Lennart Müller nach ihrem … Diesen Artikel weiterlesen

The Meadow Festival 2012 in Suderburg – Infostand und Castorfilme

Am 12.05.2012 verwandelt sich eine kleine Blumenwiese in der Lüneburger Heide für einen Tag und eine Nacht in ein Festivalgelände! Das Meadow Festival in Suderburg! KURZ und KNAPP Auf zwei Bühnen erwarten euch elf Bands mit insgesamt zehn Stunden Live Musik! Ab ca. 0:00 Uhr DJ`s auf 2 Floors. Dancehall und Balkanbeats an der Nebenbühne und Electro / Minimal und Psytrance im Zirkuszelt! Einlass 13:30 Uhr Beginn 14:00 Uhr Das Konzept Zum ersten Mal findet in diesem Jahr in der Gemeinde Suderburg das Meadow Festival statt! Mit besonderem Ambiente, zwei Bühnen und einem ‘Kino-Bereich’ will das Meadow-Festival nicht nur etwas besonderes bieten, sondern mit Informationsständen und anderen interaktiven Beiträgen auf den bewussten Umgang mit natürlichen … Diesen Artikel weiterlesen

Prozessauftakt zur Ankettaktion bei Lubmin 2010 – Solidaritätserklärung

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Die Bürgerinitiative gegen Atomanlagen Uelzen erklärt sich mit den beiden Robin-Wood-Aktivisten solidarisch, denen zur Last gelegt wird, im Rahmen des Castor-Transport nach Lubmin im Dezember 2010 den Transportzug gestoppt zu haben. Wir verurteilen aufs Schärfste den Versuch, den friedlichen Protest der beiden gegen den Weiterbetrieb von AKWs und die damit verbundenen Atommülltransporte zu kriminalisieren und sagen deutlich: Ihr Protest ist auch unser Protest! Vor dem Hintergrund der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, der noch immer ungeklärten Atommüll-Endlagerfrage und der zahllosen Störfälle, die auch bei uns den «Normalbetrieb» von AKWs begleiten, betrachten wir den Weiterbetrieb von Atomkraftanlagen als einen permanenten und gewissenlosen Angriff auf Mensch und Natur. Den Widerstand gegen die Atomindustrie betrachten wir darum nicht … Diesen Artikel weiterlesen

Neues Gutachten zu Angra 3 ist da – aber nicht für die Öffentlichkeit

urgewald-Pressemitteilung vom 16. April 2012: Im Wirtschaftsministerium ist vor wenigen Tagen ein neues Gutachten zum brasilianischen Atomkraftwerk Angra 3 eingegangen. Es setzt sich mit der Situation in Brasilien nach Fukushima auseinander und prüft Probleme wie Erdbeben, Erdrutsche, Hochwasser, Notfallstromversorgung und Evakuierungspläne. Erstellt hat es das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) im Auftrag von Areva, die für Zulieferungen zu Angra 3 eine Hermesbürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro haben wollen. Wegen der heiß diskutierten Kritik an Angra wird das Gutachten von Öffentlichkeit und Parlament ungeduldig erwartet. Beide sollen nach dem Willen des Wirtschaftsministeriums jedoch weiter warten. Dort verweist man auf rechtliche Prüfungen, ob das Gutachten herausgegeben werden kann. „Das ist ein Skandal“, urteilt Heffa Schücking, Geschäftsführerin … Diesen Artikel weiterlesen

Castor 2011 Screening – Kinofilm im Central Theater – Gorleben-Demo [PM 04/2012-1]

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XXX Veranstaltung zu CASTOR 2011 am 23. April 2012 in Uelzen XXXXXX Tschernobyl-Kino am 25. April 2012 in Uelzen XXXXXX Groß-Demonstration am 28. April 2012 in Gorleben XXX Castor 2011 Screening – Filme von und für den Widerstand 23. April 2012 | 19.00 Uhr | Selbstorganisiertes Zentrum (SoZ) in der Ringstr. 27 b: graswurzel.tv präsentiert Videoclips vom Castor-Transport 2011 von La Hague nach Gorleben. Mehr als 126 Stunden, vom 23. – 28. November 2011, war der 13. Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage in La Hague zum Zwischenlager Gorleben unterwegs. Entlang der gesamten Transportstrecke kam es zu vielzähligen Aktionen gegen den von Vielen als unsinnig und gefährlich eingestuften Transport. Das alternative Medienprojekt „graswurzel.tv“ … Diesen Artikel weiterlesen

Solidarität mit den Blockierer_innen – Nachspiel zum CASTOR 2010

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Castorblockade bei Dalle im November 2010 Der Castortransport 2010 nach Gorleben war bisher einer der teuersten und aufwändigsten Atommülltransporte aller Zeiten. Zahlreiche und kreative Aktionen von Atomkraftgegner-innen sorgten für kräftige Stöungen des Versuchs, den strahlenden Schrott still und heimlich einer Pseudo-Entsorgung zuzuführen. So auch die Gleisblockade am 07.11.2010 in Dalle bei Celle, an der sich mehrere unabhängige Aktivist-innen beteiligten. Einige von ihnen ketteten sich mit Stahlrohren an die Schienen. Fü circa drei Stunden stand der Castortransport still. Angesichts der zahlreichen vertuschten Beinahe-Katastrophen, der Häufung von Leukämiefällen im Umkreis der Atomkraftwerke, der Strahlenverseuchung der Menschen in Uranabbaugebieten und der weiterhin ungeklärten Endlagerung des hochradioaktiven Mülls für Hunderttausende von Jahren wollten die Aktivist_innen diese entschiedene Form des … Diesen Artikel weiterlesen

Kritik am Endlagersuchgesetz: Offener Brief in Sachen Gorleben

Pastor Eckhard Kruse und Andreas Graf von Bernstorff üben in einem offenen Brief (=> Hier als Original-PDF) Kritik am aktuellen Entwurf zum Endlagersuchgesetz der Bundesregierung: Sehr geehrte Damen und Herren, wir begrüßen ausdrücklich, dass sowohl die Bundesregierung als auch die Länder sich darum bemühen, in der Endlagerfrage neue Wege zu gehen. Die Arbeiten am Entwurf eines Endlagersuchgesetzes stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Wir, als betroffene Grundeigentümer aus Gorleben, wenden uns an Sie, weil Sie an dem Gesetzgebungsverfahren beteiligt sind und bei Ihren Besuchen im Wendland Verantwortungsbewusstsein für die dringend notwendige Neugestaltung der Endlagersuche gezeigt haben. Bei allen zwischen uns geführten Gesprächen bestand Einigkeit darüber, dass eine vergleichende, die Betroffenen beteiligende und transparente Suche ohne … Diesen Artikel weiterlesen

Fukushima: Die Tsunami-Legende – IPPNW-Studie

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6.3.2012 Weltweit wird der Legende geglaubt, ausschließlich der dem Erdbeben folgende Tsunami sei für die atomare Katastrophe verantwortlich gewesen. Eine umfangreiche Unfall-Analyse der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kommt hingegen zum Ergebnis: Am 11. März 2011 und den darauffolgenden Tagen kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi aufgrund eines Erdbebens und aufgrund einschlägig bekannter, gravierender Auslegungsdefizite im Grunddesign der Anlage zu dieser Nuklearkatastrophe mit massiven Freisetzungen von Radioaktivität. Die IPPNW stützt sich dabei auf die offiziellen Berichte der japanischen Regierung an die Internationale Atomenergieorganisation IAEA sowie auf Berichte von Gutachterorganisationen. Bereits die Informationen zum Tsunami sind widersprüchlich. In der Öffentlichkeit wird beispielsweise das Bild einer 14 Meter hohen “Monsterwelle” gezeichnet. Einem Bericht der japanischen Regierung … Diesen Artikel weiterlesen

Veranstaltungen zum ersten Fukushima Jahrestag [PM 03/2012-1]

Veranstaltung zu Fukushima und den Folgen am 6. März 2012 in Uelzen Vor fast genau einem Jahr explodierten die Reaktorblöcke des AKW Fukushima. In den meisten Medien fokussiert sich heute die Berichterstattung auf die technischen Details der Havarie. Doch weit über das Kraftwerksgelände hinaus hat die japanische Gesellschaft mit den dramatischen Folgen dieses “Unfalls” zu kämpfen. Auf Einladung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) wird Lennart Müller, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg über die Konsequenzen berichten, welche viele Japaner aus dieser Situation gezogen haben. Die Veranstaltung findet am 6. März 2012 um 19.30 Uhr im Neuen Schauspielhaus, An der Rosenmauer in Uelzen statt. Lennart Müller war im Januar 2012 in Japan, hat vor Ort mit vielen … Diesen Artikel weiterlesen

Veranstaltung zu Fukushima und den Folgen am 6. März 2012 in Uelzen

Vor fast genau einem Jahr explodierten die Reaktorblöcke des AKW Fukushima. In den meisten Medien fokussiert sich heute die Berichterstattung auf die technischen Details der Havarie. Doch weit über das Kraftwerksgelände hinaus hat die japanische Gesellschaft mit den dramatischen Folgen dieses “Unfalls” zu kämpfen. Auf Einladung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) wird Lennart Müller, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg über die Konsequenzen berichten, welche viele Japaner aus dieser Situation gezogen haben. Die Veranstaltung findet am 6. März 2012 um 19.30 Uhr im Neuen Schauspielhaus, An der Rosenmauer in Uelzen statt. Lennart Müller war im Januar 2012 in Japan, hat vor Ort mit vielen Betroffenen gesprochen und wird über seine sehr eindrucksvollen Erfahrungen berichteten. Alle Interessierten … Diesen Artikel weiterlesen

Japan sagt Danke! Grußwort und Solidaritätsbekundung

An alle UnterstützerInnen der Fukushima-Mahnwachen Wir bedanken uns von ganzem Herzen für die Ihre Solidarität im Kampf für den Atomausstieg und die Wende in der Energiepolitik. Am 11. März jährt sich die Naturkatastrophe im Nordosten Japans und das darauf folgende nukleare Desaster in Fukushima Daiichi. Die brutale Katastrophe von Fukushima hat große Mengen an Radioaktivität freigesetzt, vielen Menschen ihre Lebensgrundlage und Glück geraubt und die japanische Gesellschaft nachhaltig getroffen. Der Schaden für Natur und Umwelt ist unermesslich groß und die Katastrophe ist gegenwärtig immer noch nicht unter Kontrolle. Angesichts der noch unabsehbaren langfristigen Folgen leben wir Menschen in Japan in großer Unsicherheit und Angst vor gesundheitlichen Schäden. Eine solches Unglück darf sich nie und nirgendwo … Diesen Artikel weiterlesen

Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung zeigen [PM 02/2012-1]

Mahnwache am 11. Februar in Uelzen: Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung zeigen BI Uelzen erinnert an ungelöste Probleme der Atomkraftnutzung Der 11. März 2012 ist der erste Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima. In Japan selbst soll an diesem Datum nicht die Atompolitik, sondern die Trauer um die Opfer des Tsunami im Mittelpunkt stehen. Die japanische Anti-Atom-Bewegung hat deswegen für den 11. Februar zu Großdemonstrationen in ganz Japan aufgerufen. Um der Solidarität mit den Menschen in Japan Ausdruck zu verleihen, gibt es zugleich an mehr als 130 Orten in Deutschland Mahnwachen. Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) hat für den 11. Februar, um 12 Uhr in der Uelzener Fußgängerzone/Ecke Achterstraße eine Mahnwache angemeldet. Dort wird es … Diesen Artikel weiterlesen

Die Sani-Zentrale muss ihre Zahlen korrigieren – Mitteilung der BI Lüchow-Dannenberg

Eine junge Frau berichtet über die Ausschreitungen der Polizei Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) weist die einseitige Darstellung des Einsatzleiters der “Castor-Polizei”, Friederich Niehörster, und des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann zurück, dass der 13. Castor-Transport von hoher Gewaltbereitschaft vonseiten der Atomkraftgegner bestimmt gewesen sei. Zu den Vorhaltungen des Innenministers, die BI habe sich zu den Aktionsformen nicht klar positioniert, sagte ihr Sprecher Wolfgang Ehmke: “Wir brauchen keinen Nachhilfeunterricht, denn wir haben den Konsens der Gruppen im Wendland stets betont, dass von den Castor-Gegnern keine Gewalt ausgeht. Es war von Anfang an zu spüren, dass die Polizei eine härtere Gangart als im Jahr zuvor wollte und die hohe Zahl Verletzter auf Seiten der Atomkraftgegner spricht eine … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Gegner laden zum Nachbereitungstreffen ein

Zu einem öffentlichen Nachbereitungstreffen CASTOR 2011 lädt die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen alle Interessierten ein. Am 5. Dezember um 19 Uhr beginnt das Treffen im Martin-Luther-Haus (schräg gegenüber der St.Marien-Kirche). Zunächst wird es einen Überblick über die Aktionen im Landkreis Uelzen und die Geschehnisse bei den CASTOR-Stops in Ramelsloh/Kreis Harburg, Radbruch/Kreis Lüneburg und bei Aljarn geben. Anschließend können die Teilnehmenden über die Erlebnisse (CASTOR schottern in der Göhrde, Widersetzen in Harlingen und Hitzacker, Esso-Wiese Dannenberg, Aktionen der Bäuerlichen Notgemeinschaft, Greenpeace, Laase und Xtausend mal quer in Gorleben) Wendland berichten. Was wurde wahrgenommen, was war positiv und negativ, was sollte verbessert werden? Abschließend gibt die BI Uelzen einen Überblick über die nächsten regionalen Aktivitäten.

CASTOR-Proteste im Landkreis Uelzen erfolgreich – Transport weicht aus [PM 11/2011-5]

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Aufgrund der Proteste im Landkreis Uelzen hat der CASTOR-Transport einen Umweg auf dem Weg zum Zwischenlager Gorleben genommen. Nachdem der CASTOR-Transport bei Hannover umgeleitet wurde, fuhren 80 Menschen zur sogenannten Nord-Strecke (Verden / Aller, Rotenburg / Wümme, Buchholz / Nordheide, Rangierbahnhof Maschen) nach Ramelsloh. „Damit wurden die Resolutionen hiesiger Kommunalparlamente (Kreistag, Stadtrat Uelzen und Samtgemeinderat Bad Bevensen), dass der Transport wegen seiner gefährlichen Strahlenfracht nicht durch den Landkreis Uelzen rollen dürfe, durch unsere Aktionen in die Tat umgesetzt. Weiterhin unterstreichen wir die Rechtmäßigkeit unserer Taten zivilen Ungehorsams. Wir gehen davon aus, dass Gerichte im Nachhinein den Klagen stattgeben werden, dass der CASTOR-Transport illegal durchgeführt wurde“, resümiert Henner Schlichting von der BI Uelzen. Bei der Aktion … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-STOP Ramelsloh – Kritik an Polizei-Hundestaffel [PM 11/2011-4]

Pressemitteilung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen)vom 26. November, Stand 20.32 Uhr Aktivisten vom CASTOR-Brennpunkt Klein Bünstorf/Bad Bevensen haben heute den Skandal-Transport in Ramelsloh/Landkreis Harburg zweimal gestoppt. Nachdem der CASTOR-Transport wegen der massiven Proteste im Landkreis Uelzen umgeleitet wurde, fuhren 80 Menschen zur sogenannten Nord-Route (Verden/Aller, Rotenburg/Wümme, Buchholz/Nordheide, Rangierbahnhof Maschen) nach Ramelsloh. Dort gelangten trotz großem Polizei-Aufgebot 40 Menschen an mehreren Punkten neben den Gleiskörper der Güterumfahrung Buchholz/Nordheide zum Rangierbahnhof Maschen. Die Gleise wurde nicht betreten. Die eintreffenden Polizisten betraten die Schienen woraufhin der Zugverkehr eingestellt wurde. Gleich darauf kam es zu einer unschönen Szene durch eine niedersächsiche Polizei-Hundestaffel. Sechs Polizisten mit Hunden ohne Maulkorb gingen die Menschen an, dabei wurde ein Familienvater aus … Diesen Artikel weiterlesen

Legal-Team: Rechtsbrüche und Gewalt bestimmen weiterhin den Polizeialltag rund um den Castortransport

Journalistin bei Göttingen durch Polizeihund verletzt. Viele verletzte Demonstranten durch Polizeigewalt. Einschränkung der Versammlungsfreiheit und rechtswidrige Kontrollstellen. Mediziner und Rechtsanwälte in ihrer Tätigkeit behindert. Rechtsanwälte kritisieren das Vorgehen der Polizei hart. Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte des Legal-Teams berichten von erschreckenden Rechtsbrüchen durch die Polizei. In Göttingen wurde eine Journalistin von „Graswurzel-TV“ von einem Polizeihund gebissen und so schwer verletzt, dass nach der Behandlung durch einen Sanitäter noch ein Arzt hinzugezogen werden musste. Zuvor ließ die Polizei in der Nacht auf Samstag die Situation in Metzingen erneut eskalieren. Auf eine friedliche Blockade der Landstraße reagierten Polizeieinheiten mit Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz. Ein örtlicher Landwirt wurde auf seinem eigenen Grundstück ohne Grund von der Polizei mit Pfefferspray angegriffen. … Diesen Artikel weiterlesen

Neustart bei der Endlagersuche? – Pressemitteilung der Gruppe “Schulterschluss”

Die „weiße Landkarte“ hat bereits einen dicken dunklen Punkt: Gorleben Bundesumweltminister Röttgen hat eine „ergebnisoffen Suche“ nach einem Endlager für hochradioaktiven Müll angekündigt, eine „weiße Landkarte“. Wenn die Bundesregierung den Salzstock Gorleben jedoch im so genannten Topf der möglichen Endlagerstandorte lässt, kann es keine ergebnisoffene Standortsuche in der Bundesrepublik geben. Dafür gibt es geologische, politische und gesellschaftliche Gründe. Der Schulterschluss, alle Parteien außer der CDU im Kreistag Lüchow-Dannenberg, und die Umweltgruppen erklären: Grund 1: Gorleben ist geologisch ungeignet. Seit Abschluss der obertägigen Erkundung des Salzstocks Gorleben von 1979 – 1981 ist klar, dass Grundwasser direkt auf dem Salzstock liegt. Damit kann der Salzstock ein wichtiges Sicherheitskriterium, das Mehrbarrierensystem, nicht erfüllen. Bei der so genannten untertägigen … Diesen Artikel weiterlesen

Schienenspaziergang und Laternenumzug im LK Uelzen

Den Auftakt der CASTOR-Aktionen im Landkreis Uelzen bildeten am Donnerstag den 24.11.2011 ein Laternenumzug in Suderburg sowie ein Schienenspaziergang bei Klein Bünstorf. Laternenumzug in Suderburg Gegen 17:30 Uhr fand in Suderburg ein Laternenumzug mit ca. 100 TeilnehmerInnen und 2 Traktoren statt. Von der Ostfalia Hochschule über die Bahnhofstraße zum Bahnhofsvorplatz konnte eine stimmungsvolle Demo mit Fackeln, Laternen und Blaulicht realisiert werden, die ihren Abschluss nach einer Kundgebung am Bahnhofsvorplatz auf dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Camp bei warmer Suppe, heißen Getränken und flotter Musik fand. Schienenspaziergang bei Klein Bünstorf In der Nähe des Camps in Klein Bünstorf bei Bad Bevensen gingen gegen 21:00 Uhr Menschen neben den Schienen spazieren und riefen damit einen Großeinsatz der … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Protestaktionen im Landkreis Uelzen gestartet [PM 11/2011-3]

Heute 17.30 Uhr Demonstration mit Laternen-Umzug unter dem Motto “CASTOR kommt – Wir stellen uns quer” in Suderburg. Die CASTOR-Gegner werden sich vor der Hochschule Ostfalia in der Herbert-Meyer-Str. (29556 Suderburg) treffen. Von dort Demo-Zug u. a. mit Treckern über 1,5 km zum Bahnhof an der möglichen CASTOR-Transportstrecke. Gegen 18.30 wird direkt am Suderburger Bahnhof eine Kundgebung mit Live-Musik und Feuershow stattfinden. Bereits seit gestern ist die Dauermahnwache ca. 150 m vom Bahnhof eingerichtet. In zwei beheizten Zelten gibt es warme Getränke und Verpflegung und natürlich die neuesten Information. Presse-Ansprechpartner für diese Aktion heute Dr. Jürgen Wrede, 0160 6951414 und Philip Gieleßen 0172 4555912 von der Aktionsgruppe Suderburg. Ein zweiter Anlaufpunkt für Atomkraftgegner ist in … Diesen Artikel weiterlesen

Presseerklärung der BI Uelzen zum Verbot des „Castor-Camps“ bei Dumsdorf

Mit Befremden haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Landkreis Lüneburg das „Castor-Camp“ bei Dumstorf verbieten will. Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen betrachtet dies als eine nicht hinnehmbare Einschränkung unserer Grundrechte auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung. Die Beteiligung von Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik an den Protesten gegen den bevorstehenden Castor-Transport ist Ausdruck der Tatsache, dass der Widerstand gegen die bestehenden und geplanten Atomanlagen bei Gorleben Teil der bundesweiten Auseinandersetzung gegen die verfehlte Atompolitik der Bundesregierung ist. Camps sind Rückzugs- und Erholungsorte für alle Menschen, die ihrem entschlossenen Widerstand gegen diese Politik im Allgemeinen und den bevorstehenden Castor-Transport im Besonderen Ausdruck verleihen wollen und daher unverzichtbarer Bestandteil dieses Protests. Nicht die protestierenden Menschen sind … Diesen Artikel weiterlesen

Aktionstraining für den CASTOR-Transport in Uelzen

Am 19. November 2011 von 12 – 16 Uhr fand in den Räumen der St.-Petri-Gemeinde in Uelzen ein von der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen organisiertes Aktionstraining zur Vorbereitung auf Aktionen während des bevorstehenden CASTOR-Transportes statt. Inhaltlich thematisiert wurden bspw. basisdemokratische Entscheidungsfindung, Umgang mit Angst und Wut, das Hinkommen zur Blockade und Verhalten bei polizeilicher Räumung sowie rechtliche Fragen. Ein derartiges Aktionstraining gibt damit das Handwerkszeug, um selbstverantwortlich handeln zu können. Neben praktischer Informationsvermittlung ist es ein Hauptbestandteil, selbst zu üben. Berichterstattung: Kurzbericht des NDR (Hallo Niedersachen) vom 19. November 2011. 21.11.2011 Gewaltfrei gegen gefährliche Fracht – Training für den Castor-Transport: Teilnehmer üben Sitzblockaden im Gemeindehaus von St. Petri 17.11.2011 Sitzblockade im Schatten des Altars – … Diesen Artikel weiterlesen

Gorleben: Umweltministerium verweigert Herausgabe der Messdaten

Nachdem das niedersächsische Umweltministerium (NMU) unter Minister Hans-Heinrich Sander (FDP) Greenpeace Einsicht in entscheidende Akten zum Strahlenskandal um das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben verweigerte, legte Greenpeace gegen den ablehnenden Bescheid am Donnerstag Widerspruch ein. Auch Grüne und die Bäuerliche Notgemeinschaft kritisierten die Ablehnung scharf. “Umweltminister Sander hat offenbar vor uns und der Öffentlichkeit etwas zu verbergen”, sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. “Dieses Verhalten verstärkt unsere Zweifel an der Rechtmäßigkeit des kommenden Castortransports. Dieser Castor darf nicht nach Gorleben rollen.” Das NMU lehnt vor allem die Einsicht in die vollständigen Messberichte der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und in den innerbehördlichen Schriftverkehr ab. Aufgrund der PTB-Messungen geht Umweltminister Sander davon aus, dass der Strahlengrenzwert am Zwischenlager Gorleben bis Jahresende nicht … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Transport ist gestartet – Atomkraftgegner machen Aktionstraining

Pressemitteilung der BI gegen Atomanlagen Der Castor-Transport zum Zwischenlager Gorleben hat begonnen. Am gestrigen Montagabend (14. Nov.) wurde per LKW der erste von elf Atommüllbehälter aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague zum 20 km entfernten Güterbahnhof Valognes gebracht. Dort soll der Zug vermutlich am 24.11. um 14.20 Uhr starten. Auf dem Güterbahnhof werden die Behälter zu einem Zug zusammengestellt, der von zwei Loks gezogen, zwei weiteren geschoben wird und neben den Castoren mehrere Personenwaggons für Polizei und Material enthält. Der Zug soll am Freitag, 25.11. gegen Mittag die deutsche Grenze erreichen und seine Fahrt von dort quer durch Deutschland nach Dannenberg fortsetzen. Am 26.11. findet nahe des Verladekrans in Dannenberg die große Auftaktkundgebung statt. Sollte der … Diesen Artikel weiterlesen

“Gegen den Strom – Atomausstieg sieht anders aus” – Demobericht

Demo Uelzen

Am späten Vormittag des 12. Novembers demonstrierten ca. 200 Menschen in Uelzen unter dem Motto “Gegen den Strom – Atomausstieg sieht anders aus”. Gründe sahen sie hierfür genug: Genannt wurden beispielsweise die Durchführung des CASTOR-Transports ins Zwischenlager bei Gorleben trotz erhöhter Strahlenwerte (-1- / -2-), die geplante Bürgschaft für ein Atomkraftwerk in Brasilien oder der unbefristete Fortbestand von Anlagen zur Kernbrennstofferzeugung und zum Kraftwerksbau – wie z.B. die Urananreichungsanlage in Gronau. All dies sind Sachverhalte, die den Teilnehmenden Anlass geben, auch weiterhin für den Ausstieg aus der Kernenergie und einen verantwortungsvollen Umgang mit den radioaktiven Reststoffen der Kernenergienutzung zu demonstrieren. Die Aufrichtigkeit des “Atomausstiegs” der Bundesregierung wurde vor diesem Hintergrund von den Anwesenden grundsätzlich in … Diesen Artikel weiterlesen

Greenpeace: Umweltminister Sander konnte Manipulationsvorwürfe nicht widerlegen

Hannover (Greenpeace e.V.) 10.11.2011 – Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ist nicht in der Lage, die von Greenpeace aufgedeckten Fehler bei der Bewertung der Strahlenwerte am Zwischenlager in Gorleben auszuräumen. Die Manipulationsvorwürfe gegen den Minister bleiben bestehen. Dies stellte sich heute bei einem Gespräch der unabhängigen Umweltschutzorganisation mit dem Umweltminister heraus. Eine Expertenrunde aller an den Messungen beteiligten Behörden soll gemeinsam mit Greenpeace kommende Woche die unterschiedlichen Strahlenwerte klären. Trotz der von Greenpeace prognostizierten Überschreitung des Jahresgrenzwertes am Zwischenlager hatte das niedersächsische Umweltministerium die Einlagerung hoch radioaktiven Atommülls für dieses Jahr genehmigt. „Dieses Gespräch war ein Armutszeugnis für Herrn Sander als oberste Atomaufsicht. Unser Verdacht hat sich verstärkt, dass es sich nicht um fahrlässige … Diesen Artikel weiterlesen

“Wir kommen zum Zug” – CASTOR-Aktion im LK Lüneburg

Unter dem Motto: „Wir kommen zum Zug – Wir stoppen den Castor vor Lüneburg“ wollen Lüneburger Aktionsgruppen (Castor Plenum Lüneburg) eine Menschenblockade auf der Castor Transportstrecke zwischen Uelzen und Winsen durchführen. Zitate über die geplante Lüneburger Aktion: „Wenn wir die Gleise betreten, sind wir uns der Gefahren bewusst. Während unserer Blockade handeln wir besonnen und achten aufeinander. Diese Aktion verlangt viel von uns. Wir müssen uns gut vorbereiten und an unsere Absprachen halten. Wir beginnen unsere Blockade erst, wenn die Strecke gesichert ist.“ „So geht es: Wenn die Züge stehen, bilden wir auf den Gleisen der Transport- strecke eine Menschenblockade zwischen Uelzen und Winsen/Luhe d.h. auf der Strecke Hamburg-Hannover.“ Wir kommen zum Zug! Du auch? … Diesen Artikel weiterlesen

“ja: wir stören.” – BI Uelzen unterzeichnet gemeinsame Aktionsgruppenerklärung

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Wenn im November zum dreizehnten Mal ein Castorzug von LaHague ins Wendland rollt, dann werden die Aktions- und Protesttage zum Kristallisationspunkt einer Bewegung, die noch lange nicht da ist, wo andere sie sehen (wollen): am Ziel ihrer Träume? Nö. Am Ende ihrer Kraft? Das glaubt mal bloß nicht! Konsens – von wegen! Die Politik feiert ihren „Atomausstieg“ und hofft, ein unbequemes Thema los zu sein. 8 AKWs sind vom Netz. Die Freude darüber vernebelt aber nicht unseren klaren Blick: Nein – eine logische Konsequenz aus den Ereignissen in Fukushima oder gar ein grundlegender Wandel der Energiepolitik ist dieser „Atomausstieg“ nicht! Nein – dieser „Konsens“ kann nicht unserer sein! Fukushima hat vor Augen geführt: Atomkraft ist … Diesen Artikel weiterlesen

Demonstration “CASTOR stoppen” am 12. November in Uelzen

Pressemitteilung der BI gegen Atomanlagen Uelzen Die Jugendantifa Uelzen und die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) rufen gemeinsam zur Demonstration „CASTOR stoppen“ am 12. November in Uelzen auf. In zweieinhalb Wochen wird der 13. CASTOR-Transport zum Zwischenlager Gorleben im französischen Valognes starten, die Abfahrt ist auf den 24. November 2011 terminiert. „Recherchen von contrAtom haben ergeben, dass wenn der CASTOR-Transport im französischen Valognes am 24. November um ca. 12.30 Uhr startet mit einer Ankunftszeit im Landkreis Uelzen ab dem späten Freitagabend am 25. November zu rechnen sei“, so Verena Görke von der BI Uelzen. „Die Vorbereitungen und die Unterstützung der Protestaktionen laufen auf Hochtouren, so erreichen uns fast täglich Essens- und Getränkespenden. Für viele … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Aktionstag im Landkreis Uelzen war voller Erfolg

CAT - Suderburg

Um Punkt 12 Uhr am 29. Oktober starteten gleichzeitig an den Bahnhöfen Bienenbüttel, Suderburg und Uelzen im Rahmen des bundesweiten CASTOR-Aktionstag Protestkundgebungen. Bundesweit demonstrierten ca. 6.000 Menschen in 60 Orten gegen die ungelöste Lagerung von Atommüll. Warmlaufen in Uelzen In knapp vier Wochen werde der nächste CASTOR-Transport von Valognes/Frankreich zum Zwischenlager Gorleben erwartet. Damit habe die heiße Protest-Phase begonnen. Die BI Uelzen verkündete vor 120 Menschen am Hundertwasserbahnhof Uelzen ein neues Aktions-Konzept: 300 Menschen werden sich am Bahnhof Suderburg QUERSTELLEN. Überall in den Dörfern und Städten zwischen Suderburg und Bienenbüttel wollen Menschen gegen den CASTOR-Transport demonstrieren. Der Aktionstag war vorerst ein Warmlaufen. Am 8. November findet in der Hochschule Ostfalia in Suderburg ab 18.30 Uhr … Diesen Artikel weiterlesen

Gorleben: Es gab nie eine Standortuntersuchung

Die Ergebnisse der Befragungen im Untersuchungsausschuss des Bundestags sind einmal mehr vernichtend für schwarz/gelbe Endlagerpläne: Es hat nie eine Standortuntersuchung gegeben, in der Gorleben vorgeschlagen wurde. Adalbert Schlitt war im Jahr 1976, als die Entscheidung für Gorleben fiel, Geschäftsführer der Kernbrennstoff-Wiederaufbereitungs-Gesellschaft (Kewa), die im Auftrag des Bundes potenzielle Endlagerstandorte analysieren sollte. Bei diesen Untersuchungen kamen drei Ergebnisse heraus: Salzstock Lutterloh/Faßberg, Salzstock Lichtenhorst/Ahlden und Salzstock Waten/Börger. Gorleben gehörte nicht dazu. Dieses Faktum bestreitet schwarz/gelb nicht. Laut schwarz/gelb habe es später eine Nachbewertung durch die Kewa gegeben, in der Gorleben dann am besten abgeschnitten habe. Das bestritt der Zeitzeuge Schlitt explizit: Es habe nie eine Standortuntersuchung gegeben, in der Gorleben vorgeschlagen worden sei. Auch der zweite Zeuge, … Diesen Artikel weiterlesen

Aktionstraining in Uelzen

Viele Menschen haben noch nie an einer Sitzblockade teilgenommen und sind möglicherweise unsicher, was da auf sie zukommt. Doch auch für erfahrene AktivistInnen sind das keine alltäglichen Situationen. Egal ob Du schon viele Aktionen mitgemacht hast oder nicht – Du solltest bestmöglich vorbereitet sein, wenn Du an einer Sitzblockade teilnimmst. Entsprechend sicher, entschlossen und erfolgreich können alle zusammen handeln. Für diese intensive Vorbereitung ist es sehr hilfreich, im Vorfeld an einem Aktionstraining teilzunehmen. Von basisdemokratischer Entscheidungsfindung, über Umgang mit Angst und Wut, sowie das Hinkommen zur Blockade und Verhalten bei polizeilicher Räumung, bis hin zu rechtlichen Fragen – das Aktionstraining gibt euch das Handwerkszeug, um selbstverantwortlich handeln zu können. Neben praktischer Informationsvermittlung ist es ein … Diesen Artikel weiterlesen

CASTOR-Aktionstag am 29. Oktober in Uelzen – Heiße Phase vor Transport beginnt

Pressemitteilung der BI gegen Atomanlagen Uelzen Ende Oktober beginnt die heiße Phase der Proteste und Veranstaltungen in der hiesigen Region im Vorfeld des für das 1. Adventswochenende geplanten CASTOR-Transportes in das Zwischenlager Gorleben. Bundesweit findet am 29. Oktober ein CASTOR-Aktionstag statt. In vielen Städten und Dörfern werden an diesem Tag Protestaktionen ab 12 Uhr stattfinden, so auch auf dem Vorplatz des Hundertwasser-Bahnhofes in Uelzen. Ebenso wie der Samtgemeinderat von Bad Bevensen, der Stadtrat von Uelzen und der Kreistag des Landkreises Uelzen lehnt die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen den gefährlichen Atommülltransport durch den Landkreis Uelzen zum Zwischenlager ab. Nach Auffassung der BI Uelzen ist der Salzstock Gorleben zur Lagerung von Atommüll ungeeignet. Die Leichtbauhalle zur Aufbewahrung … Diesen Artikel weiterlesen

Aktionswochen gegen Atombürgschaften

Das ist doch kein Atomausstieg! Nur drei Monate nach dem „Atomausstiegs“-Beschluss will die Bundesregierung eine Milliardenbürgschaft für den Bau eines Atomkraftwerks in Brasilien übernehmen. Schizophrener geht es nicht. Während die Hälfte unserer Atommeiler stillgelegt werden, soll das in den 70er Jahren geplante und vor Baubeginn bereits völlig veraltete brasilianische AKW Angra 3 mit deutscher Hilfe fertig gestellt werden. „Sobald es um Exportgeschäfte geht, schwinden die neugewonnen Einsichten in die Gefahren der Atomkraft. Stattdessen bereitet die Bundesregierung mit Hilfe unserer Steuergelder das nächste Fukushima vor,“ urteilt Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald. Noch ist die Bürgschaft jedoch nicht fix: Die Unterzeichnung des Bürgschaftsvertrags findet frühestens Januar 2012 statt. Deswegen sind jetzt massive Proteste angesagt. 130.000 Bürger und … Diesen Artikel weiterlesen

2011_10_22: Einladung zur Castor Mobilisierung 2011

Datum: 22.Oktober 2011 Zeit: 13-16 Uhr Ort: Pavillon Hannover (Lister Meile 4, 30161 Hannover – direkt in Bahnhofsnähe) Der Castor soll laut unseren Informationen am 24.11. in La Hague starten. Am 26.11. ist die Demo und Kundgebung „Gorleben soll leben!“ in Dannenberg und ab sofort „CASTOR- ALARM“!!! Der Trägerkreis lädt DICH und EUCH und SIE ALLE ein, als breites gesellschaftliches Bündnis für das Mitmachen bei der Demo zu werben und zu mobilisieren. Einzelperson? Initiative? Schon mal auf einer Anti- Atom Demo gewesen? Ob es noch not tut, weiter zu demonstrieren? JA! Gewerkschaftlich organisiert? In einer Partei? Kindergruppe? Schüler_in(nenrat),Schulelternschaft,Lehrer_in gegen Atomkraft? Feuerwehr? Häkelkreis? Intelektueller Zirkel? Gerade nach diesem legislativen „Atomausstieg“ gilt es weiter zu streiten für … Diesen Artikel weiterlesen

Castoren strahlen bis ins Dorf Gorleben

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“Da die Behälter die radioaktiven Stoffe nachweislich hermetisch einschließen, ist eine Verbreitung radioaktiver Stoffe (…) sicher ausgeschlossen”, schreibt die GNS, Betreiber des Gorlebener Zwischenlagers. Doch bis in das Dorf Gorleben, in dem über 600 Menschen leben, ist die Strahlung nachweisbar. An dem im Dorf gelegenen Messhaus, das sich zwei Kilometer vom Zwischenlager entfernt befindet, hat sich die Neutronen-Ortsdosis in den Jahren 1997 bis 2002 von ursprünglich 0,05 Millisievert auf 0,16 Millisievert mehr als verdreifacht, erklärte Volker Schürg von der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Im Jahr 1997 erfolgte der erste größere, heiße Castortransport „Sixpack“ mit der der Einlagerung von vier Castoren mit abgebrannten Brennstäben und zwei Castoren aus La Hague. Grundsätzlich kann radioaktive Strahlung nicht vollständig … Diesen Artikel weiterlesen

Infoveranstaltung in Uelzen zu den aktuellen Entwicklungen in Gorleben

Pressemitteilung der BI gegen Atomanlagen Uelzen Informationsveranstaltung zu den aktuellen Entwicklungen in Gorleben am kommenden Dienstag, 11. Oktober um 19 Uhr im Gemeindehaus der St. Petri Kirche in der Osterstraße in Uelzen In den letzten Monaten kommt der Atomstandort Gorleben nicht zur Ruhe. Immer mehr neue Fakten werden bekannt, welche den Standort und die Lösung der Atommüllproblematik insgesamt in Frage stellen. Im Umkreis von 35 Kilometern um Gorleben werden seit Beginn der Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll in das oberirdische Zwischenlager weniger Mädchen geboren. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt. Bis Ende des Jahres will Bundesumweltminister Norbert Röttgen, CDU ein neues Endlagersuchgesetz vorlegen. Gleichzeitig lässt er Gorleben im 3-Schicht-Betrieb weiter erkunden und strickt mit der … Diesen Artikel weiterlesen

Strahlenwerte in Gorleben seit 2003 zu hoch – Messungen sind gefälscht!

Nach Berechnungen von Atomkraftgegnern sind die Strahlengrenzwerte am Atommüllzwischenlager in Gorleben bereits seit 2003 überschritten. Demnach rechne der Betreiber, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), seit Jahren mit einem falschen Wert für die natürliche Strahlung. Der Nullpunkt sei berechnet worden, als bereits Castoren eingelagert wurden, kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Ein seit 2004 genutzter sogenannter Nullpunkt zur natürlichen Gammastrahlung ist nicht nur in direkter Nähe des Zwischenlagers ermittelt worden. Zusätzlich seien auch Werte gemessen worden, während dort die ersten Castoren eingelagert gewesen seien. “Wissenschaftlich ist das dilettantisch”, sagte Wolfgang Kallen vom Fachbereich Radioaktivität der BI am Mittwoch in Hannover. Es ist nicht zulässig, da sich die Jahresdosis durch die Einlagerung der Castoren seit 1997 stetig … Diesen Artikel weiterlesen

2011_10_09: “Ungelöst: Endlagerung in Deutschland” – Tagung in Trebel/Wendland

Warum ein Neubeginn der Endlagersuche unerlässlich ist! So., 09. Oktober 2011 | 10:00-17:30 Uhr Trebeler Bauernstuben, Am Markt 5, 29494 Trebel Bis Ende des Jahres will Bundesumweltminister Röttgen ein neues Endlagersuchgesetz vorlegen. Gleichzeitig lässt er Gorleben im 3-Schicht-Betrieb weiter erkunden und strickt mit der vorläufigen Sicherheitsanalyse an einer Eignungsaussage zu Gorleben. Die Gefahr: auf Basis geschönter Akten entsteht so ein Endlagersuchgesetz light. Die bisherige Vorgehensweise des Ministers lässt die versprochene Ergebnisoffenheit jedenfalls vermissen. Doch wie viel Eile ist erlaubt bei einem Gesetz, das für viele Millionen Jahre Auswirkungen hat? Vor diesem Hintergrund lädt die Stiftung Leben & Umwelt zu einer ganztägigen Diskussionsveranstaltung ins Wendland.Ziel der Veranstaltung ist es, Konzepte der Lagerung zu diskutieren und eine … Diesen Artikel weiterlesen

Achtung Strahlung! Gorleben erneut blockiert

Gorleben365 - Blockade

Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) hat gestern im Rahmen von www.gorleben365.de die Hauptzufahrt zum Salzstock Gorleben blockiert. Mit einem “Spanischer Vorhang” verschleierten Aktivisten den Anblick auf das Bergwerk, den sogenannten Schwarzbau. “Von der Nichteignung des Salzstockes Gorleben für die Lagerung von Atommüll überzeugt haben wir im Ausland nach Lösungen gesucht, wie der Salzstock zukünftig zu nutzen wäre”, so Bernd Ebeling von der BI Uelzen. Fündig wurde die BI Uelzen im rumänischen Transsylvanien, dem Städtchen Turda. Der Salzstock wird dort erfolgreich als Freizeitpark betrieben. Für Groß und Klein wird einiges geboten: Konzerte, Historie des Salzabbaus, Sicherungsmaßnahmen, Kegelbahn, Riesenrad, Billiard, Tischtennis, Minigolf, Basketball und ein Spielplatz. Wie für einen Salzstock üblich gibt es in Turda … Diesen Artikel weiterlesen

# immer Montags: [BI-Uelzen] Mahnwache gegen Atomkraft

Jeden Montag ab 17 Uhr findet in der Uelzener Fussgängerzone/Ecke Achterstraße eine Mahnwache der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen statt. Die Uelzener Mahnwache ist Teil der => bundesweiten Aktion “Montags gegen Atomkraft”.

2011_10_02: Der heiße Herbst – Aktion beim AKW Grohnde

Aktion – Grohnde 24h – ab 2. Oktober 2011 Auf Druck der Massenproteste konnte sich die Bundesregierung nach der Laufzeitverlängerung Ende 2010 und als Folge des unfassbaren Unglücks in Fukushima doch zu einem erneuten Atomausstieg durchringen. Dieses mal ist der Atomausstieg direkt mit der Abschaltung von vormals aktiven AKWs verbunden. Das ist ein großer Erfolg! Der Erfolg ist klar der sehr aktiven Anti-Atom-Bewegung bei uns in Deutschland zuzuschreiben. Ohne den ständigen Druck und die tausenden Menschen auf der Straße wäre es möglicherweise nicht zu diesem Entschluss gekommen. Die Anti-Atom-Bewegung ist nunmehr ein Exportschlager. Gerade die Bewegung in Japan hat ein großes Vorbild: uns! Doch mit dem neuerlichen Atomausstieg sind nicht nur einige AKWs für (hoffentlich) … Diesen Artikel weiterlesen

2011_10_29: CASTOR-Strecken-Aktionstag

Am Samstag, 29. Oktober, starten wir [.ausgestrahlt; Anm. d. Red.] überall im Land den Castor-Aktionstag. Denn nicht nur in Gorleben, auch in Freiburg, Husum, Aachen oder Erfurt stellen wir uns quer gegen ein Endlager im maroden Gorlebener Salzstock und gegen den Castor-Transport ins Wendland. Denn Gorleben ist überall! Die Idee: Am 29. Oktober um 12 Uhr finden kleine und große Aktionen in vielen verschiedenen Städten statt. Viele Städte muss der Castor-Zug auf seiner Fahrt nach Gorleben passieren, dort wollen wir direkt am Bahnhof protestieren. Aber auch in allen anderen Orten sollen Aktionen stattfinden, zum Beispiel auf dem Marktplatz oder in der Fußgängerzone. Die Aktionen sollen aufwecken, informieren und aktivieren und zeigen, dass der Widerstand gegen … Diesen Artikel weiterlesen

2011_09_30: Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung in Göttingen

Atomausstieg und Endergiewende: (Wie) geht’s weiter oder soll’s das etwa schon gewesen sein? 6 1/2 Monate nach Fukushima und 3 Monate, nachdem der Bundestag das sog. Energiepaket 2011 beschlossen hat, findet von Freitag, dem 30. September bis Sonntag, dem 2. Oktober in Göttingen die Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung statt. Weitere Informationen befinden sich unter: www.herbskonferenz2011.de

2011_10_11: [BI-Uelzen] Info-Veranstaltung der BI gegen Atomanlagen Uelzen

Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen lädt alle Interessierten ein zu einer Informationsveranstaltung am 11. Oktober um 19 Uhr in dem Gemeinderaum der St. Petri Kirche in Uelzen (Osterstraße / Ecke Groß-Liedener-Straße). Themen werden unter anderem sein: der Skandal um die erhöhten Strahlenwerte im Zwischenlager bei Gorleben, aktuelle Entwicklung bzgl. des Erkundungsbergwerkes bei Gorleben und der für Ende November geplante Castortransport ins Zwischenlager bei Gorleben.

2011_09_24: [BI-Uelzen] Frühstück am Erkundungsbergwerk bei Gorleben

CASTOR kommt – Wir stellen uns QUER Liebe Leute, die Polizei bereitet den näXten CASTOR-Transport mit Hochdruck vor. Aktuell werden gerade viele Wohncontainer für die Polizei auf dem Gelände des Erkundungsbergwerkes eingerichtet. Transporttermin ist voraussichtlich vom 24. bis 27. Nov. 2011. Weitere Infos seht weiter unten in unserer Pressemitteilung. Wir Menschen aus dem Landkreis Uelzen und umzu wollen kommenden Samstag, 24. September ab 11 Uhr vor der Hauptzufahrt zum Salzstock ein deutliches Zeichen setzen. Die Aktion läuft im Rahmen von www.gorleben365.de . Gemeinsame Abfahrt um 9.30 Uhr vom Hammersteinparkplatz in Uelzen nach Gorleben. Die Aktion dort soll bis ca. 14.30 Uhr dauern. Bitte bringt Essen und Trinken mit und eine passende Sitzgelegenheit. Mit Unterstützung durch … Diesen Artikel weiterlesen

Verschleierung in Gorleben und bei CASTOR; Abfahrtstermin in Frankreich wahrscheinlich der 24. November 2011; Blockadeaktion am 24. September 2011 in Gorleben

Pressemitteilung der BI gegen Atomanlagen Uelzen Unabhängig vom Strahlen-Skandal in der CASTOR-Halle des Zwischenlagers Gorleben und den ausstehenden Meßwerten laufen die Vorbereitungen der Polizei seit Monaten auf Hochtouren. Um den genauen Transport-Termin wird mal wieder ein Staatsgeheimnis gemacht. Schaut man hinter den Schleier des Transport-Termins ist ein Zeitfenster von der 2. November-Hälfte bis in die 1. Dezemberwoche nach Auskunft der Lüchower Polizei genannt worden. Die Bundespolizei in Uelzen hat wieder die Gesamt-Koordination für die Logistik der Schienenstrecke von der deutsch-französischen Grenze bis zum CASTOR-Verladekran in Dannenberg in ihren Händen. Auf telefonische Anfrage bei der Uelzener Bundespolizei soll der CASTOR-Transport am Donnerstag, 24. November 2011 in Frankreich starten. Das wäre ein Tag früher als bei den … Diesen Artikel weiterlesen

2011_10_01: Energiewendefest in Hannover

AKW? Nee! – Energiewende – Klappt das? – Power down! – Hannover regenerativ! WANN: 01.10.2011 EINLASS / BEGINN: 16:00 Uhr EINTRITT: frei ORT: Kulturzentrum Faust, Warenannahme Viel ist passiert seit dem letzten Energiewendefest vor einem Jahr! Fukushima und die Atomkatastrophe in Japan stehen als ewiges Mahnmal gegen die Atomenergie, und die Bundesregierung hat den Atomausstieg beschlossen. Aber können wir das ernst nehmen? Was bedeutet das für die Energieversorgung? Und vor allem für den nachhaltigen Ausbau der regenerativen Energien und Atom-Alternativen? Beim Energiewendefest heißt es, produktiv und kritisch Rückschau zu halten, aber ebenso einen selbstbewusst konstruktiven Blick in die Zukunft zu richten, um neue Ideen und Projekte zu entwerfen. Ab 16 Uhr stellen sich die Organisatoren … Diesen Artikel weiterlesen

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