Beiträge rund um die schmutzige Seite der Erdgasförderung

Fracking Karawane im Wendland am 4. Oktober ab 11 Uhr

Unter dem Motto „Grundwasser schützen, Fracking verbieten“ lädt die AG gegen Fracking der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg für den kommenden Sonntag zu einer Fracking-Karawane in das „Aufsuchungsfeld für Kohlenwasserstoffe Prezelle“ ein. Die familienfreundliche Veranstaltung beginnt um 11 Uhr auf dem Prezeller Dorfplatz. Neben Redebeiträgen, u.a. von Wustrows Bürgermeisterin Andrea Heilemann (Aufsuchungsfeld Lüchow/Wustrow), Dr. Christfried Lenz und Dipl. Ing. Bernd Ebeling, wird dort ein Kurvortrag zur Fracking-Problematik angeboten. Samba-Rhythmen der Trommelgruppe „Xamba“, angeleitete Akrobatik für Kinder, ein Infostand sowie warme Mahlzeiten und Kaffee und Kuchen werden auf dem Platz geboten. Im Mittelpunkt werden dann geführte Rundtouren per Fahrrad und Wanderung stehen. Die Naturexperten Yvonne Hollands, Hjalmar Thiel und Klaus Müller vom Naturschutzbund leiten die Erkundungen und erklären … Diesen Artikel weiterlesen

Erst auf Nachhaken der BI Umweltschutz Uelzen wird rauchende Erdgasförderanlage im Landkreis Uelzen außer Betrieb genommen – ExxonMobil muss durch die Bergaufsicht häufiger überwacht werden

Bläulicher Rauch steigt aus dem Schornstein der Glykol-Regeneration der Erdgasförderstation auf

Pressemitteilung der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) Ellerndorfer Heide, Landkreis Uelzen, 16. September 2015 Erst auf Nachhaken der BI Umweltschutz Uelzen wird rauchende Erdgasförderanlage im Landkreis Uelzen außer Betrieb genommen – ExxonMobil muss durch die Bergaufsicht häufiger überwacht werden Vergangenen Freitag, 11. September stellte die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen eine untypische Rauchentwicklung auf der Erdgasförderstation Schmarbeck Z4 (Betreiber ExxonMobil) fest. Diese liegt nur unweit der Ellerndorfer Heide im Landkreis Uelzen. Das Rohgas wird auf der Station gereinigt und getrocknet. Dazu ist u. a. eine Glykol-Regeneration im Einsatz. Aus dieser stiegen bläuliche Gase (siehe Fotos) auf, welches einem nicht anlagegemäßen Betrieb entspricht. Bereits drei Tage vorher hatten die BI Uelzen am Dienstag, 8. September den Betreiber ExxonMobil … Diesen Artikel weiterlesen

Plöner Kreisverwaltung sehr erfreut über Rückzug von Erdölfirma – Stellvertretender Landrat bedankt sich bei engagierter Bürgerinitiative

So ein engagiertes und offensives Auftreten würden wir uns in dieser Sache auch von unserer Kreisverwaltung und dem Landrat wünschen. Text von der Website des Landkreises Plön     11.08.2015 Fracking: Firma zieht sich aus dem Kreis Plön zurück Die kanadische Firma PRD Energy zieht sich aus Deutschland zurück und gibt alle Aufsuchungserlaubnisse in Schleswig-Holstein zurück. Betroffen ist im Kreis Plön das Bewilligungsfeld Prasdorf, wo PRD Energy mit Hilfe der umstrittenen Frackingtechnologie nach Erdgas- und Erdölfeldern zu suchen beabsichtigte. In der Plöner Kreisverwaltung zeigte man sich sehr erfreut über den Rückzug von PRD: „Im Kreis Plön hat man sich bereits frühzeitig und über Gemeinde- und Amtsgrenzen hinaus nachdrücklich für ein vollständiges Fracking-Verbot ausgesprochen. Zuletzt hat der Plöner … Diesen Artikel weiterlesen

Bodensenkungen durch Erdgasförderung

Von 1973 bis 1988 wurden die durch die Gewinnung von Erdgas in der Altmark verursachten Bodensenkungen durch großräumige Messungen von Höhenunterschieden (Nivellement) beobachtet. Die Messungen wurden im Norden und Westen des Fördergebietes bis an die Grenze zum Bundesland Niedersachsen durchgeführt. In Richtung Osten und Süden erstreckte sich das Messgebiet bis nach Arendsee und dem Drömling. Das im Beobachtungsgebiet im Zeitraum von 1973 bis 1988 gemessene Senkungsmaximum beträgt ca. 15 cm und befindet sich etwa 10 km südwestlich von Salzwedel. Die um dieses Senkungsmaximum entstandene Senkungszone ist gleichmäßig schüsselförmig mit einem Radius von ca. 20-25 km ausgebildet (siehe Anlage). Quelle: Antwort der Landesregierung Sachsen-Anhalt auf die Kleine Anfrage http://dorothea-frederking.de/…/Drs._6-4289_KA_Bodenabsenku… Auf dem Ausschnitt sind die Senkungen von … Diesen Artikel weiterlesen

Seismische Untersuchungen untersagen

Pressemitteilung 19. August 2015 Seismische Untersuchungen untersagen Wir wollen kein Fracking zwischen Heide und Elbe! Das betonten die Vertreter von fünf Bürgerinitiativen und Vereinen am Dienstag in Buchholz. Bei einem Treffen einigten sie sich über das weitere Vorgehen gegen die seismischen Untersuchungen, die die Ölfirma Kimmeridge im Aufsuchungsfeld Oldendorf  zwischen Amelinghausen und Stelle angekündigt hatte. Alle Bürger werden aufgefordert, am Zaun ihres Grundstücks gelbe Schilder anzubringen, auf denen seismische Untersuchungen auf ihrem Privateigentum untersagt werden (download: www.kein-fracking-in-der-heide.de).             Ähnlich wie bei der Bauernvertretung, dem Landvolk, bereiten auch die BI s Formschreiben vor, mit denen man dem Landesbergamt und der Firma Kimmeridge mitteilen kann, auf welchem Flurstück man die Seismik verbieten … Diesen Artikel weiterlesen

Mängel beim Rückbau der Erdgasförderbohrung Dreilingen Z 1 – Fotobericht – Sicherheit und Umweltschutz muss verbessert werden

In den vergangenen Tagen haben Mitglieder der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen die Rückbauarbeiten der Erdgasförderbohrung Dreilingen Z 1 im Landkreis Uelzen beobachtet. Dabei haben wir aus unserer Sicht mehrere Mängel festgestellt: Zu wenig Rettungs- und Fluchtwege Notfallduschen nicht angeschlossen Nicht fachgerechte Aufkantung zum Rückhalt von wassergefährdenden Stoffen Nicht fachgerechter Schutz von Rohren und Sondenkreuz gegen Freisetzung von Schadstoffen, z. B. Quecksilber. Kein Aktivkohlefilter zum Zurückhalten von Quecksilber und anderen Schwermetallen vor Gasfackel Vorbemerkung: Vorschriften haben den Zweck, eingehalten zu werden. Sie dienen nicht nur dem Umweltschutz, sondern vor allem dem Arbeits- und Gesundheitsschutz der vor Ort Beschäftigten.  Bei der Gas- und Ölförderung erfolgt die Kontrolle der Vorschriften durch die Bergaufsicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und … Diesen Artikel weiterlesen

PRD ist raus – “Gute Nachricht” sagt Amtsvorsteher aus Schwarzenbeck

Erfolg für “kritische Bürger” „Das ist eine gute Nachricht“, sagt Amtsvorsteher Klaus Hansen, als ihn unsere Zeitung über die Pläne informiert. Das Amt Schwarzenbek-Land und die Stadt Schwarzenbek klagen gegen das für die Aufsuchungsgenehmigungen zuständige Bergamt in Hannover, weil sie ihre Planungsrechte verletzt sehen. Ob sie diese Klage jetzt aufgeben, kann Hansen noch nicht sagen: „Da werden wir uns zunächst mit unserem Anwalt beraten.“ Für ihn ist der Rückzug von PRD Energy „in erster Linie ein Erfolg der kritischen Bürger“. Mit deren Protest habe es angefangen, den habe die Politik konsequent und sehr einmütig unterstützt. Hansen: „Es war deutlich zu spüren, dass wir uns kümmern müssen: Den Bürgern war unheimlich, was da unter ihren Füßen … Diesen Artikel weiterlesen

Fotos vom Rückbau der Wintershall Erdgasproduktionsbohrung Dreilingen Z 1

Die sog. Erdgasproduktionsbohrung Dreilingen Z 1 wird zurück gebaut. 1978 wurde die Bohrung 4.746 m tief abgeteuft, von 1979 bis 2009 hatte die BASF-Tochter Wintershall Holding GmbH Rohgas gefördert. Die Rückbauarbeiten haben begonnen, hier einige fotografische Eindrücke vom 16. Juli 2015. Die Salzwedeler Firma Erdgas-Erdöl Workover ist durch die Wintershall Holding GmbH mit dem Ziehen des Förderstrangs aus dem Bohrloch beauftragt worden. Danach wird das Bohrloch “zementiert” und verschlossen. Dazu schreibt Wintershall: ” Die Verfüllungsarbeiten sollen voraussichtlich in der Woche ab dem 20. Juli beginnen und werden etwa sechs Wochen dauern. Um die Arbeiten zügig abschließen zu können, kann rund um die Uhr gearbeitet werden. Mit Lärmbeeinträchtigungen in der direkten Nachbarschaft ist nicht zu rechnen. … Diesen Artikel weiterlesen

Walsrode lässt Exxon nicht auf die Strasse schreibt der NDR

So gefällt uns doch kommunales Handeln -  weiter so in der Stadt Walsrode Bericht heute im NDR: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Walsrode-laesst-ExxonMobil-nicht-auf-die-Strasse-,fracking660.html Die Stadt Walsrode will nicht zulassen, dass ExxonMobil künftig deutlich mehr giftiges Lagerstättenwasser verpresst. (Archivbild) Die vor der Sommerpause gescheiterte Verabschiedung des umstrittenen Fracking-Gesetzes im Bundestag sorgt für Aufregung in Walsrode. Der Energiekonzern ExxonMobil will den Umstand offenbar ausnutzen, um doppelt so viel giftiges Lagerstättenwasser zu verpressen wie bisher. Das Unternehmen hat einen entsprechenden Antrag beim Landesbergamt gestellt. Die Stadt stellt sich allerdings quer. Stadt will Durchfahrt verweigern Der Plan von ExxonMobil sieht vor, insgesamt 60.000 Kubikmeter der giftigen Flüssigkeit im Bereich der Fulde im Nordwesten Walsrodes in den Boden zu pressen. Bisher war lediglich die Hälfte … Diesen Artikel weiterlesen

Der nächste Schritt: Kimmeridge verabschieden! Also keine seismischen Untersuchungen in den Landkreisen Harburg und Lüneburg

Der nächste Schritt: Kimmeridge verabschieden! 15. Juli 2015 Bürgerinitiative lädt ein zu Informations- und Diskussionsveranstaltung Quelle:   http://www.kein-fracking-in-der-heide.de/der-naechste-schritt-kimmeridge-verabschieden/ Die Anti-Fracking-Aktivitäten zeigen Erfolge. Zuletzt hat die kanadische Firma PRD ihre Aufsuchungserlaubnis im Feld Uelzen zurückgegeben (s. Presseerklärung der BI Uelzen (1)). Davor hatten die britisch-deutsche Firma Celtic in Brandenburg (2)Exxon in Schleswig-Holstein Aufsuchungserlaubnisse zurückgegeben. Insbesondere der deutsche Ableger der britischen Celtique Energy Holding Ltd gab an, der Widerstand gegen die Aufsuchung (z.B. seismische Untersuchungen) habe zur Rückgabe geführt. Das geben sonst nicht alle so offen zu. Motto von Celtique: „Our most valuable asset is our reputation” (3) – unser wichtigstes Kapital ist unser Ruf…. Die niederländische Regierung hat jetzt ein Moratorium für Schiefergas-Fracking verfügt (4). Fünf Jahre … Diesen Artikel weiterlesen

ExxonMobil beantragt Erhöhung der Lagerstättenwasserversenkung in Walsrode – Bürgerinitiative fordert das Landesbergamt (LBEG) auf keine Genehmigung zu erteilen

Seit 1997 wird auf dem ExxonMobil-Clusterplatz mit fünf aktiven Erdgasfördersonden über die Versenkbohrung Walsrode H 1 giftiges Lagerstättenwasser in nur 750 m Tiefe entsorgt. Der Verpresshorizont ist ein Kalkarenit. Unzulässige Druckerhöhungen gab es bereits bei der Versenkbohrung Soltau Z 6 nordwestlich von Soltau bei Reimerdingen, wo ebenfalls bis 2010 Lagerstättenwasser in Kalkarenite verpresst wurde. Damals war auf Weisung des Landesbergamtes (LBEG) die weitere Versenkung beendet worden. Mit Erstaunen musste die BI Uelzen feststellen, dass kürzlich von ExxonMobil die Erhöhung der Lagerstättenwasserversenkung über die Versenkbohrung Walsrode H 1 beantragt wurde, obwohl ExxonMobil im Jahr 2013 verkündet hatte, aus der Versenkung in die flachen Kalkarenite aussteigen zu wollen. Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) fordert das LBEG … Diesen Artikel weiterlesen

“Die Niederlande geben Zeit für Erkenntnisgewinn, um die Fracking-Gefahren sicherer abschätzen zu können – Die Niederlande haben ein Moratorium bis 2020 verabschiedet”

http://www.gegen-gasbohren.de/2015/07/14/die-niederlande-geben-zeit-fuer-erkenntnisgewinn-um-die-fracking-gefahren-sicherer-abschaetzen-zu-koennen-die-niederlande-haben-ein-moratorium-bis-2020-verabschiedet/ Das Mittel dazu ist das 5-jährige Aussetzen der Fracking-Förderung, in der Form des Moratoriums. Die bereits vergebenen Claims, zum Beispiel an Cuadrilla, U.K. , können nun während der nächsten 5 Jahre nicht erschlossen und in die Förderung aufgenommen werden. Zwar sollen Bohrungen zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt sein, diese müssen aber jeweils von der niederländischen Regierung genehmigt werden. Eine “Umwidmung” zur Förderung nach deutschem Vorbild (Fracking-Erlaubnisgesetze) ist ausdrücklich ausgeschlossen. Man will abwarten und mehr Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen und dann in 5 Jahren neu darüber befinden. Die bisherige Erdgasförderung, besonders im Groninger Becken, läuft stark gedrosselt weiter. Die Regierung hofft, mit dieser Maßnahme die Erdbebengefahr und -Stärke erheblich reduzieren zu können. Wir gratulieren der niederländischen Anti-Fracking-Bewegung … Diesen Artikel weiterlesen

Erdölfirma PRD Energy GmbH gibt Claim zurück – Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen sehr erfreut

Pressemitteilung der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) Uelzen, 14. Juli 2015 Auf telefonische Nachfrage hat heute die PRD Energy GmbH (PRD) bestätigt, den Antrag auf Rückgabe des Erlaubnisfeldes Uelzen beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gestellt zu haben. Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) begrüßt diesen Schritt sehr. Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Änderung des BundesBergGesetzes, die unseres Erachtens nicht zielgerichtet zur Stärkung der Bürgerrechte führen und der nicht ausreichenden Bergaufsicht bei bestehenden Anlagen der Gas- und Ölindustrie bereiten Bürgerinitiativen in Nordostniedersachsen gerade Kampagnen gegen seismische Untersuchungen vor. Ziel dieser Kampagne ist, dass private und öffentliche Grundstücksbesitzer Gas- und Ölkonzernen und deren beauftragten Subunternehmen keine Betretungserlaubnisse für die Durchführung von seismischen Untersuchungen erteilen … Diesen Artikel weiterlesen

Kulturelle Widerstands Part(y)ie Mai 2015

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Unter dem Motto „Kulturelle Widerstands Partie“ präsentieren KünstlerInnen, AkteurInnen und Aktivist_innen sich und ihren Wunde®punkt gemeinsam mit der BI kompakt an einem Platz. Am Freitag vor Pfingsten ab 14.00 Uhr findet die KLP, die kulturelle Landpartie, an den Atomanlagen Gorleben statt und macht deutlich: der Widerstand im Wendland ist fantasievoll, kreativ und lebendig! Wir können uns auf Theater, Musik und Darbietungen, Infos zu Gorleben, Vorträge und Führungen rund um die Atomanlagen und vieles mehr freuen! An vielen KLP-Standorten heißt es an diesem Tag “GO.R.LEBEN!” Macht euch auf den Weg nach Gorleben. Denn niemand glaubt, dass in Berlin in der Endlagerkommission die Weichen für eine Abkehr von Gorleben gestellt werden. Der Energiekonzern E.on klagt und drängt … Diesen Artikel weiterlesen

Gefahr für Grundwasser und Boden durch Bohrschlammgruben?

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen Uelzen, 30. April 2015 Im Landkreis Uelzen liegen mehrere Bohrschlammgruben mit Rückständen aus der Öl- und Gasförderung. Eine befindet sich südlich Brambostel, die so genannte Bohrschlammgrube Schmarbeck. Diese hat eine Gesamtfläche von ca. 50.000 Quadratmeter. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) vermutet, dass  Grundwasser und Boden durch austretende Schadstoffe  gefährdet werden. Zudem ist unterhalb der Bohrschlammgrube in Grundwasserfließrichtung in nur zehn Metern Entfernung ein Teich, der möglicherweise ebenfalls belastet ist. Die BI  Uelzen fordert das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie den Betreiber Exxon Mobil auf, alle bisherigen Messdaten zu veröffentlichen sowie auch die anliegenden Gewässer und Böden auf Schadstoffe zu untersuchen sowie einen Rückbau der Bohrschlammgrube nach … Diesen Artikel weiterlesen

Gefährlich, überflüssig und nicht verantwortbar – Initiativen appellieren an Bundesregierung: Fracking-Gesetze nicht zulassen

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- Pressemitteilung der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen – Korbach/Hamburg/Uelzen, 2.12.2014 Viel zu gefährlich und voll­kommen überflüssig: So bezeichnen Deutschlands Fracking­-Gegnerinnen und -Gegner die Förderung von Öl- und Gasreserven aus dem Untergrund mittels Fracking. In einem heute an Bundes­tagsabgeordnete, Bundeskabinett und die Umweltministe­rinnen und -minister gesendeten Appell for­dern sie, die geplanten Gesetzesän­derungen nicht in Kraft zu setzen, da diese dem Fracking Tür und Tor öffnen würden. Ihre Argumente reichen von nicht beherrsch­baren Ri­siken für Gesundheit, Trinkwasser und Um­welt bis zum ener­gie- und finanzpolitischen Widersinn einer Roh­stoffgewinnung mittels Fracking. Unzählige wissen­schaftlich beleg­te Fakten unter­mauern die Argumentation, die sich da­mit deut­lich von den Marketingversprechen der Indus­trie und der va­gen Sprache von pro-Fracking Politikern ab­hebt. Die geplanten Fracking-Gesetze, die am … Diesen Artikel weiterlesen

Giftiger Bohrschlamm im Boden – Unverschämtheiten von Exxon & Co. III (Pressespiegel) [Update 03.12.2014]

Neue Hiobsbotschaft der Erdgas- und Erdölförderung in Niedersachsen: Zehntausende Tonnen giftiger Bohrschlamm liegen in den ländlichen Gebieten. Schadstoffe wurden auch im Grundwasser nachgewiesen. Bereits im Sommer und Herbst 2014 machte die Erdgas- und Erdölförderung in Niedersachsen Schlagzeilen aufgrund erhöhter Quecksilberwerte (zum ersten Pressespiegel) sowie erhöhter Krebsraten (zum zweiten Pressespiegel) in der Umgebung von Förderstellen. Nicht unerwartet, aber dennoch erschreckend ist die Fortsetzung der Berichte über die Unverschämtheiten von Exxon & Co. Wie praktischer Widerstand gegen die Erdgas- und Erdölindustrie aussehen kann, zeigt das Beispiel der massenhaften Betretungsverbote an PRD Energy durch die Bürger (nicht nur) im Landkreis Rotenburg (zum Widerstands-Pressespiegel) 03.12.2014 – Zeitbombe Bohrschlamm (ard.de – Plusminus) [mit Videobeitrag] 03.12.2014 – Erdölindustrie vergiftet Grundwasser in … Diesen Artikel weiterlesen

Widerstand muss praktisch werden! Keine Betretungserlaubnisse für geldgeile Energiekonzerne (Pressespiegel) [Update 04.12.2014]

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Der kanadische Erdöl- und Erdgaskonzern PRD Energy Inc. hält nach eigenen Angabe gegenwärtig sechs Förderlizenzen und zehn Explorationslizenzen in Norddeutschland – darunter eine Lizenz zum Aufsuchen von Erdöl und Erdgas im Landkreis Uelzen. Als Teil der Exploration werden seismische Untersuchungen durchgeführt, für die der Konzern zunächst Genehmigungen zur Betretung der entsprechenden Grundstücke einholen muss. Die BI Uelzen fordert nachdrücklich alle Grundstücksbesitzer des Landkreises Uelzen auf, keine Genehmigungen an geldgeile Energiekonzerne zu erteilen, die unsere Umwelt verschandeln. Bereits im Sommer und Herbst 2014 machte die Erdgas- und Erdölförderung in Niedersachsen Schlagzeilen aufgrund erhöhter Quecksilberwerte (zum ersten Pressespiegel) und erhöhter Krebsraten (zum zweiten Pressespiegel) in der Umgebung von Förderstellen. Diese Negativschlagzeilen wurden schließlich fortgesetzt von Meldungen über … Diesen Artikel weiterlesen

Erhöhte Krebsraten im Erdgas-Abbaugebiet – Unverschämtheiten von Exxon & Co. II (Pressespiegel) [Update: 02.12.2014]

Laut einem “Bericht zur Häufigkeit von Krebsneuerkrankungen in der Samtgemeinde Bothel” des Krebsregisters Niedersachsen vom 11.09.2014 (zur Kurzfassung / zur Langfassung) bestätigt sich der Verdacht erhöhter Krebsraten im Erdgas-Abbaugebiet um Söhlingen. Bereits im Juni geriet die Erdgasförderung um Söhlingen in die Schlagzeilen aufgrund erhöhter Quecksilberwerte in der Umgebung von Förderstellen (zum “alten” Pressespiegel). Anfang November schließlich erreichte uns die neue Hiobsbotschaft über zehntausende Tonnen giftigen Bohrschlamm in niedersächsischem Boden (zum “neuen” Pressespiegel). Die Studie des Krebsregisters bestätigt unsere Befürchtungen, dass enorme gesundheitliche Gefahren von der Erdgasförderung in unseren Gebieten ausgehen. Wie praktischer Widerstand gegen die Erdgas- und Erdölindustrie aussehen kann, zeigt das Beispiel der massenhaften Betretungsverbote an PRD Energy durch die Bürger im Landkreis Rotenburg … Diesen Artikel weiterlesen

Exxon-Europa-Chef über Fracking – „Das ist der Preis“

Manche Argumente, mit denen Exxon für Fracking wirbt, sind fragwürdig, räumt Europa-Chef Gernot Kalkoffen ein. Einen Boykott der Verbraucher fürchtet er nicht. taz: Herr Kalkoffen, während die Politik gerade über das Fracking-Gesetz streitet, haben Sie eine intensive Lobby-Kampagne für die Technik gestartet. Die Gewinne, die Sie damit erwarten, sind offenbar gewaltig. weiterlesen unter: http://www.taz.de/Exxon-Europa-Chef-ueber-Fracking/!149045/

Offener Brief der Bürgerinitiative für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen

Offener Brief an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies, Umweltminister Stefan Wenzel, den Präsidenten Andreas Sikorski des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und den Vorstandvorsitzenden Dr. Gernot Kalkoffen von Exxon Mobil Deutschland Söhlingen, 28. August 2014 Bürgerinitiative fordert den Gas- und Ölförderkonzern Exxon Mobil sowie die zuständigen niedersächsischen Minister und die Aufsichtsbehörde auf, die Fackelarbeiten an der Erdgasfördersonde Z 16 einzustellen oder sofortige Luftschadstoffmessungen durchzuführen Aktuell finden gerade an der Erdgasfördersonde Söhlingen Z 16, Lk. Rotenburg Bohrlochreinigungsarbeiten durch Exxon Mobil statt. Seit späten Nachmittag ist eine Gasfackel im Einsatz. „Wir nahmen mitten im Dorf in unserem Garten in ca. 300 m Entfernung Rauchgase wahr. Wir wollen das diese Umweltbelastung in unserer Heimat endlich gestoppt … Diesen Artikel weiterlesen

Exxon Mobil sucht neue Versenkung von gitigem Lagerstättenwasser – BI Uelzen lehnt ab

Presseinformation der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) BI Uelzen fordert: Stoppt das Versenken von umweltgefährdenden Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung im Untergrund Wie Ende letzter Woche bekannt wurde beabsichtigt Exxon Mobil umweltschädliches Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung in der Bohrung Soltau Z 2 zu versenken. Nach unseren Recherchen hat Exxon Mobil dabei auch die aktive Erdgasfördersonde Munster Nord Z 1 im Visier. Am 20. Mai 2014 wurde dieses Bohrloch von Exxon Mobil zusammen mit der Firma Schlumberger neu vermessen. Die Erdgasfördersonde liegt ca. 4 km östlich der Stadt Munster in 900 m Entfernung zum Golfplatz. Die Verpressung von Lagerstättenwasser im Untergrund lehnt die BI Uelzen grundsätzlich ab. Die Risiken, welche mit der Verpressung einhergehen, seien zu groß. … Diesen Artikel weiterlesen

Das Dorf der Krebskranken – Wie schädlich sind Erdgasbohrungen?

- Bericht von taz.de – Im niedersächsischen Söhlingen fürchten die Bewohner, dass Erdgasförderung Krebs verursacht. Der Nachweis ist gar nicht so einfach. SÖHLINGEN taz | Ein Satz reicht aus, und das Leben von Anja Kremer entgleist. Vor ein paar Wochen sitzt sie bei ihrer Frauenärztin, etwas ist in ihrer linken Brust, etwas Hartes, sie hat es selbst ertastet. Die Ärztin untersucht Anja Kremer mit Ultraschall, und während sie konzentriert auf den Monitor blickt, hält die Ärztin inne und sagt ernst: „Da ist etwas.“ Das war der Satz. Kremer ist 44 Jahre alt, stellvertretende Marktleiterin in einem Supermarkt, ein taffes Arbeitstier, sagt sie über sich und jetzt: Brustkrebs. Sie wirkt trotzdem unwirklich fröhlich, wie sie das … Diesen Artikel weiterlesen

“Fracking lenkt total ab”

Verseucht die Erdgas- und Erdölförderung Mensch und Umwelt? Immer mehr Proben deuten auf eine Belastung mit Quecksilber und Benzol im Umkreis deutscher Förderstätten hin. Am Freitag protestieren Bürgerinitiativen mit kontaminierten Wasser- und Bodenproben vor dem Bundesrat. Sie sprechen von Krebsgefahr und sogar von Todesfällen. Der Bundesrat beriet auch über die Fracking-Technik. Aus Berlin Susanne Scheckel und Susanne Götze Freitag früh um acht Uhr vor dem Bundesrat. Bernd Ebeling läuft aufgebracht zwischen roten Anti-Fracking Schildern und einem Menschenknäuel aus Journalisten und Umweltschützern umher. Von Zeit zu Zeit öffnet er ein Einweckglas mit einer braunen Brühe und hält es dem Publikum herausfordernd unter die Nase: “Benzol!” Der giftige Kohlenwasserstoff, dessen Geruch man von Tankstellen kennt, entweiche aus … Diesen Artikel weiterlesen

Quecksilberbelastung an Erdgasförderplätzen – LBEG ermittelt erhöhte Werte in Söhlingen

Pressemitteilung des LBEG vom 09.07.2014 Dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) liegen jetzt neue Analyseergebnisse zu den Bodenuntersuchungen im Zusammenhang mit möglichen Quecksilberbelastungen im Umfeld der Erdgasförderplätze Söhlingen Ost Z1 (Landkreis Heidekreis) und Söhlingen Z6/Z11(Landkreis Rotenburg/Wümme) vor. Demnach hat das LBEG bei seinen Untersuchungen am 25./26. Juni 2014 erhöhte Quecksilbergehalte festgestellt. Als Konsequenz hat das LBEG in Abstimmung mit den betroffenen Landkreisen das Unternehmen ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) aufgefordert, weitere Detailuntersuchungen durchzuführen. In der Nähe des Erdgasförderplatzes Söhlingen Ost Z1 hatte das LBEG drei Bodenproben aus dem Wald südlich des Förderplatzes entnommen. Bei der Untersuchung der Proben wurden Quecksilbergehalte von 0,38 bis 0,52 mg/kg festgestellt. Diese Werte liegen zwar oberhalb des natürlichen … Diesen Artikel weiterlesen

Georgsdorf: Tausende Liter Rohöl ausgetreten

Der NDR berichtet über massiven Austritt von Lagerstättenwasser und Rohöl im Erdölfeld Georgsdorf in der Gemeinde Osterwald (Landkreis Grafschaft Bentheim): “Der Energiekonzern ExxonMobil sorgt nach den Quecksilberfunden im Landkreis Rotenburg erneut für Negativ-Schlagzeilen: Wie das Landesbergbauamt (LBEG) am Sonntag mitteilte, sind im Erdölfeld Georgsdorf in der Gemeinde Osterwald (Landkreis Grafschaft Bentheim) am Sonnabend aus einer undichten Sammelleitung von ExxonMobil rund 150.000 Liter Flüssigkeit ausgetreten. Dabei soll es sich den Angaben zufolge in erster Linie um Lagerstättenwasser, aber auch um rund 7.500 Liter Rohöl handeln. Insgesamt ist eine Fläche von ca. 1.000 Quadratmetern auf dem Betriebsgelände betroffen. Wie das LBEG auf Anfrage von NDR.de mitteilte, wurde die ausgelaufene Flüssigkeit abgepumpt und das betroffene Erdreich ausgekoffert. Genauer … Diesen Artikel weiterlesen

BI Uelzen informiert über aktuelle Umweltverschmutzung durch Gas- und Ölförderkonzerne / Buchvorstellung: Widerstand gegen den nuklearen Entsorgungspark Lutterloh/Unterlüß

Presseinformation der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen informiert über die aktuelle Umweltverschmutzung durch die Gas- und Ölförderkonzerne Exxon Mobil und GdF Suez in den Landkreisen Gifhorn, Heidekreis, Rotenburg und Uelzen BI-Mitgründer Dr.-Ing. Dietrich Meyer stellt sein aktuelles Buch über die Anfänge des Widerstandes gegen den nuklearen Entsorgungspark Lutterloh/Unterlüß von 1976 bis 1978 vor Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen ( BI Uelzen ) informiert am kommenden Samstag auf dem Bohlsener Mühlenfest ab 14 Uhr an ihrem Stand über die Umweltverschmutzung durch die Gas- und Ölförderkonzerne Exxon Mobil und GdF Suez. „Wir werden über die Gefahren aufklären, welche wir bei der Öl- und Gasförderung durch Exxon Mobil und GdF Suez in den Landkreisen Uelzen, Gifhorn, … Diesen Artikel weiterlesen

Energiewende nicht abwürgen – Novelle des EEG verhindern!

Bürgerinitiativen appellieren an Bundestagsabgeordnete: Energiewende nicht abwürgen – Novelle des EEG verhindern! (Bonn, Berlin, 23.06.2014) Über 30 Bürgerinitiativen und Organisationen, gegen fossile und für regenerative Energiegewinnung, darunter auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen, haben sich in einem Offenen Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags gewandt. Mit Hinweis auf die verheerenden Folgen des Klimawandels appellieren sie an die Abgeordneten, der geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht zuzustimmen und ein Abwürgen der Energiewende zu verhindern. In dem Offenen Brief wird die Fehlentwicklung aufgezeigt, die die Energiepolitik der Bundesrepublik Deutschland zu nehmen droht. Zu dem Brems- und Abwürgmanöver gehören die radikale Kürzung der Einspeisevergütung 2012, der signifikante Anstieg des Braunkohleanteils im Strommix, die Beschlussfassung über neue Tagebaue und … Diesen Artikel weiterlesen

Schmutzige Gasförderung in Söhlingen – Unverschämtheiten von Exxon & Co. (Pressespiegel) – [Update: 23.06.]

Zum aktuellen Pressespiegel (09/2014): “Erhöhte Krebsraten im Erdgasabbaugebiet – Unverschämtheiten von Exxon & Co. II” 23.06.2014 – Salamitaktik kritisiert – Wölbern äußert sich zu LBEG-Gebaren (Rotenburger Rundschau) 23.06.2014 – „Ich erwarte eine sehr aktive Rolle“ – Klingbeil spricht mit LBEG-Präsident (Rotenburger Rundschau) 20.06.2014 – Quecksilber-Fund wird weiter untersucht – Bohrplatz in Söhlingen wird unter die Lupe genommen (Rotenburger Rundschau) 20.06.2014 – CDU fordert Prüfung im Umkreis von Erdgasförderstellen – Quecksilber im Boden? (kreiszeitung.de) 19.06.2014 – Quecksilber im Heidekreis – Land will alle Erdgasfelder überprüfen lassen (Waldeckische Landeszeitung / Frankenberger Zeitung) 19.06.2014 – Quecksilber im Heidekreis – Land will alle Erdgasfelder überprüfen lassen (Göttinger Tageblatt) 19.06.2014 – Quecksilber im Heidekreis – Land will alle Erdgasfelder überprüfen … Diesen Artikel weiterlesen

Kein Fracking in Saal (Ostsee) – Dokumentation der Demo am 24.5.2014 ist online

Video-Dokumentation zur Demo: http://vimeo.com/98473374 Im Juni 2014 will die Firma Central European Petroleum in einer Bohrung in Saal einen Fracking Test durchführen. Gegen dieses umweltschädliche Förderverfahren (Hydraulic Fracturing) gibt es breiten Widerstand. Das Video zeigt die Demonstration am 24.5.2014 in der sich die Menschen gegen dieses Vorgehen wehren. Produziert wurde das Video von Mitgliedern des mpz e.V., einem gemeinnützigen Verein, der mit Dokumentarfilmen und Veranstaltungen Initiativen und soziale Bewegungen unterstützt. Mehr: mpz-hamburg.de Bernd Ebeling von der BI Umweltschutz Uelzen war als Gastredner an der Demonstration beteiligt.

BI Uelzen lehnt niedersächsischen Fracking-Erlaß ab

Zuerst müssen alle Erdöl- und Erdgasförderplätze und Stationen in Niedersachsen hinsichtlich der Quecksilberbelastungen überprüft werden. Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) geht davon aus, das an fast allen Förderplätzen, Stationen und Versenkbohrungen der Erdöl- und Erdgaskonzerne in Niedersachsen die gesetzlich vorgegebenen Konzentrationen für Quecksilber, Benzol und weitere giftige Stoffe überschritten werden. Daraus ergeben sich strafrechtliche Verstösse gegen das Bundesbodenschutzgesetz, das Wasserhaushaltsgesetz und die europäische Wasserrahmenrichtlinie. Jede einzelne Immissionsquelle muss überprüft werden. Solange diese Überprüfungen nicht statt gefunden haben und die Fehlerquellen gefunden sind ist die Beratung des niedersächsischen Fracking-Erlass auf Eis zulegen. Sollte die niedersächsische Landesregierung die Verabschiedung des sog. Fracking-Erlasses beschliessen werden wir Anzeige erstatten gegen die zuständigen Minister und verantwortlichen Hauptverwaltungsbeamten im Landesamt … Diesen Artikel weiterlesen

Angaben des LBEG zur Quecksilberbelastung durch Erdgasförderung sind wissenschaftlich falsch dargestellt

BI Uelzen fordert vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie die Herausgabe des Gutachtens und aller Daten Die zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse ist aus wissenschaftlicher Sicht grundsätzlich falsch. Das ist selbst für Laien erkennbar. Der Quecksilber-Gehalt in den Böden ist anders als das LBEG darstellt, nicht nur in Munster Nord Z1 überschritten, sondern auch bei den drei weiteren Erdgas-Förderplätzen Hemsbünde Z3, Dreilingen Z1 und Rehden 24 (siehe 2. Tabelle des LBEG, Presseinfo des LBEG vom 10 Juni 18 Uhr http://www.lbeg.niedersachsen.de/bergbau/bergaufsicht/Messergebnisse-125227.html). Bei den Daten zum Erdgas-Förderplatz Dreilingen Z1 verschweigt das LBEG, dass die Gasförderung auf Dreilingen Z1 von der Firma Wintershall im Mai 2009 beendet wurde. Die Probenahme erfolgte allerdings erst drei Jahre später. Das giftige … Diesen Artikel weiterlesen

Unser Grundwasser muss geschützt werden, nicht die Gas- und Ölkonzerne! – Offener Brief der BI Uelzen an Olaf Lies (nds. Wirtschaftsminister)

Offener Brief und Presseerklärung vom 13. Mai 2014 Von BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen an den Niedersächschischen Wirtschaftsminister Olaf Lies, SPD Sehr geehrter Herr Minister Olaf Lies! Sie lehnen Fracking zur Erdgasförderung aus unkonventionellen Lagerstätten (Schiefergasfracking) ab. Uns Menschen im Landkreis Uelzen ist das nicht genug. Auf 80 % der Fläche des Landkreises Uelzen wird zur Zeit nach Gas- und Ölvorkommen gesucht. Im Landkreis gibt es Gasvorkommen im Sandstein (tight gas) und Ölvorkommen im sogenannten Gifhorner Trog, welcher sich aus dem Raum Hankensbüttel/Wittingen durch den Landkreis bis nach Hamburg zieht. Jede Gemeinde und Stadt im Landkreis liegt in einem der vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) genehmigten Erlaubnisfelder zur Aufsuchung von Kohlenwasser-stoffen. Wir befürchten, dass … Diesen Artikel weiterlesen

Initiativen gegen Fracking lehnen transatlantische Freihandelsabkommen ab

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3. bundesweites Strategietreffen der anti-Fracking-Initiativen Am 1. und 2. Mai trafen sich rund 30 Initiativen gegen Fracking in Hamburg-Neu-Allermöhe. An die 60 Vertreter tauschten Erfahrungen aus und berieten zukünftige Strategien. Im Zentrum der Diskussion standen neben Fracking die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP, die Europawahl, die Strategie der Bundesregierung in Bezug auf Fracking und die aktuelle Situation in den Bundesländern. Auf deutliche Kritik trafen die Pläne der EU-Kommission und vieler EU-Mitgliedsstaaten, diese Handelsabkommen durchzupeitschen, darin insbesondere das Investorenschutzabkommen (ISDS). Das ISDS würde internationale Konzerne juristisch auf die Stufe von Staaten stellen und könnte nationale Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzrechte aushebeln. Konzernklagen würden hinter verschlossenen Türen verhandelt, ohne Möglichkeit der Revision. Frackingvorhaben würden Tür und Tor geöffnet. … Diesen Artikel weiterlesen

ESSO – hier sollten Sie nicht Tanken!

Mit Transparenten, Flyern und Infotisch machten Aktivisten der Anti-Fracking-BI´s aus Lüneburg und Uelzen Autofahrer und Passanten an der Esso-Tankstelle in Lüneburg darauf aufmerksam. Warum nicht? „Esso ist eine 100%-ige Tochter von ExxonMobil.“ antwortet dazu Bernd Ebeling von der BI Uelzen „Exxon verfolgt besonders hartnäckig die Zulassung der hochgefährlichen, umstrittenen Fracking-Technologie! Außerdem hat Exxon bislang in Deutschland die meisten Fracs durchgeführt.“ Gerade angesichts der erneuten Diskussion um die russischen Gaslieferungen ist es wichtig, die Energiewende und damit die Abkehr von fossilen Brennstoffen mit allen Kräften voran zu treiben. „Das Auspressen der allerletzten Gasreserven mittels Verfahren, die schon im sogenannten „konventionellen“ Betrieb in großen Mengen hochproblematisches Abwasser erzeugt, verfestigt nur den falschen Weg.“ sagt Petra Kruse-Runge der … Diesen Artikel weiterlesen

EU macht Weg für Fracking frei

Das Europaparlament hat am 12. März 2014 die Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bestätigt. Demnach wird es keine UVP-Pflicht für Schiefergasprojekte geben, welche die umstrittene Fracking-Technologie anwenden. Die europäischen Grünen hatten sich gegen eine entsprechende Einigung in erster Lesung ausgesprochen. “Jetzt können diese Projekte gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger und gegen Umweltschutzinteressen durchgedrückt werden, ohne dass Mindeststandards für die Prüfung und öffentliche Beteiligung sichergestellt werden,” sagte Rebecca Harms, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im EU-Parlament. Fracking kann eine Gefahr fürs Grundwasser sein. Die EU soll dafür trotzdem keine UVP vorschreiben, findet die Mehrheit der Abgeordneten im Europäischen Parlament. (Grafik: EIA) Ebenfalls beschlossen wurde eine Verordnung, die den Gebrauch klimaschädlicher F-Gase (fluorierte Treibhausgase) reduzieren soll. Diese … Diesen Artikel weiterlesen

Energiewende nicht kentern lassen! – Demo am 10. Mai 2014 in Berlin

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Aufruf der OrganisatorInnen (.ausgestrahlt, BUND, Campact, Naturfreunde u.a.): Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom Die Energiewende ist in Gefahr! Die Regierung will den Zubau der Erneuerbaren Energien mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen ausbremsen. Dies ist Klientelpolitik für klimaschädliche Kohlekraftwerke und die angeschlagenen Energiekonzerne. Zudem droht damit eine neue Debatte um längere AKW-Laufzeiten. Doch noch hat all dies nicht Gesetzeskraft. Wir haben noch Chancen die Energiewende zu retten: Sowohl SPD als auch CDU/CSU sind jeweils gespalten in Freunde der Energiewende und Interessenvertreter der Konzerne. Und an der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) sind die Länder beteiligt. Etliche stehen der schwarz-roten Energiepolitik kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren. Am 10. Mai … Diesen Artikel weiterlesen

“Wir werden es nicht hinnehmen, dass Ihr geldgeilen Konzerne unsere Umwelt verschandelt” – Energiewende-Demo, Hannover

Bernd Ebeling auf der Energiewende-Demo in Hannover am 22. März 2014

Rede von Dipl. Ing. Bernd Ebeling (BI Uelzen) zu Lagerstättenwasser, Fracking, Bundesberggesetz usw. auf der Demo “Energiewende retten!” am 22. März 2014 Mit dem Thema Erdgas und seinen Umwelt- und Gesundheitsschäden hatte ich nach der Grenzöffnung erste Berührungspunkte, Erdgasarbeiter aus der Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt waren durch Quecksilber vergiftet worden, Gelände um die Erdgas-Anlagen ebenso, Sanierungsaufwand: 300 Mio. EUR, bezahlt der Steuerzahler. Neulich berichtete mir ein Landwirt, im Landvolk organisiert, folgende Geschichte ebenfalls aus der Altmark. Bohrschlamm-Deponie der Erdgasindustrie, eingezäunt: Das Gras wuchs so schön saftig, also Zaun auf und die Schafe weiden lassen, die nächsten Tage waren sie tot. Von wegen alles so harmlos, wie Gas- und Ölindustrie in ihren Hochglanzbroschüren uns verkaufen wollen. … Diesen Artikel weiterlesen

Energiewende-Demo in Hannover – Bilder und Videos

Energiewende-Demo in Hannover am 22. März 2014

Bilder von der Demo “Energiewende retten!” am 22. März 2014 in Hannover Alle Fotos: © BI Uelzen Video zu bundesweiten Demonstrationen von graswurzel.tv (Länge 08:44): Video zur Energiewende-Demo in Hannover von Jürgen Winkler (Länge 1:06:01): Weitere Links und Infos zur Demo: Rede von Dipl. Ing. Bernd Ebeling (BI Uelzen) – inkl. Video Weitere Bildergallerien auf neuepresse.de, alfapress.de und publixviewing.de Presseberichte auf energiewende-demo.de Aufruf und Hintergrund der Demo

BI Uelzen – Stop dem Versenken von giftigem Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung

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Umweltschützer verzögern mit einer Blockade die Anlieferung des giftigen Lagerstättenwassers mit Gefahrgut-Tanklastwagen zur Versenkbohrung von Exxon Mobil in der Ortschaft Oerrel/Stadt Munster BI Uelzen fordert: Stoppt das Versenken von giftigem Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung im Untergrund Die Versenkbohrung Dethlingen H 1 der Firma Exxon Mobil im Ortsteil Oerrel der Stadt Munster liegt nur unweit der Kreisgrenze Heidekreis/Landkreis Uelzen, 25 km westlich von Uelzen nahe der Bundesstraße 71. Das giftige Lagerstättenwasser, welches bei der Gasförderung im Lk. Uelzen und im Heidekreis anfällt wird in Oerrel/Stadt Munster in 1.100 m Tiefe verpresst. „Das Lagerstättenwasser enthält u. a. die krebsauslösenden Stoffe Benzol, Toluol, Quecksilber, Blei und ist sehr salzhaltig. Durch diese gängige Praxis sehen wir eine erhebliche Gefahr … Diesen Artikel weiterlesen

Aufsuchungserlaubnisse Lüneburg und Oldendorf für Gas und Öl zu Unrecht an Blue Mountain Exploration erteilt – BI Uelzen fordert personelle Konsequenzen im LBEG

Karte Erlaubnisfelder Gas-Öl-Suche Nordostniedersachsen Stand Januar 2013

Der Landkreis Harburg hat vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) auf Nachfrage die Auskunft erhalten, dass vergangenen Montag und Dienstag die beiden Aufsuchungsfelder Lüneburg und Oldendorf von Blue Mountain Exploration LLC auf die Firma Kimmeridge Energy Management übergegangen sind. “Wir warten auf entsprechende Bestätigung des LBEG. Dieser Wechsel räumt die Fragen danach, wie es zur Vergabe einer Aufsuchungserlaubnis an Blue Mountain kommen konnte, nicht aus dem Weg. Nach wie vor steht die Vermutung im Raum, dass die beiden Aufsuchungserlaubnisse für Gas und Öl ohne substanzielle Grundlage vergeben wurde und daher nichtig ist. Sie kann nicht einfach an eine andere Firma derselben Heuschrecke übergehen. Wie sehr will sich denn das LBEG zum Kasper der … Diesen Artikel weiterlesen

Bergamt enttäuscht Bürgerinitiativen

Netzwerk der Bürgerinitiativen gegen Fracking und Gasbohren in Nordniedersachsen und Hamburg Pressemitteilung vom 28.02.2014 „Wir wünschen uns wirksamen Schutz der Umwelt und unseres Trinkwassers – auch für unsere Kinder und Enkel!“ Das forderten Vertreter von neun Bürgerinitiativen bei ihrem Gespräch mit dem LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) in Hannover. Stattdessen werden vom LBEG Erlaubnisse an dubiose Firmen vergeben, über deren fachliche Eignung das LBEG schweigt. Wenn diese Firmen Öl- oder Gasvorräte finden, wollen sie bei der Förderung auch riskante Techniken wie Fracking einsetzen, da sind sich die Bürgerinitiativen sicher. Bisher ist auch nicht zu erkennen, wann die Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser endlich beendet wird. In dem zweistündigen Gespräch mit den Herren Söntgerath (Ltd. … Diesen Artikel weiterlesen

Energiewende retten! – Demonstration am 22. März in Hannover

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Aktuelle Links und Infos zur Demo: Rede von Dipl. Ing. Bernd Ebeling (BI Uelzen) – inkl. Video Bilder und Videos von der Demo in Hannover Weitere Bildergallerien auf neuepresse.de, alfapress.de und publixviewing.de Presseberichte auf energiewende-demo.de – „Energiewende retten! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom“ – Aufruf der OrganisatorInnen (.ausgestrahlt, BUND, Campact, Naturfreunde u.a.): Die neue Bundesregierung plant einen Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Kohlekraft – etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden. Damit haben sich RWE, Eon und Vattenfall … Diesen Artikel weiterlesen

Schulterschluss: Netzwerk der Bürgerinitiativen gegen Fracking startet in ein frackloses 2014 – Pressemitteilung

Lüneburg, 18.01.2014 – 40 Vertreter der Netzwerks ‘Initiativen gegen Fracking im Norden’ haben sich heute in Lüneburg versammelt. Sie zogen Bilanz über das vergangene Jahr und koordinierten ihre Aktivitäten in den kommenden Monaten. Bereits am 22. Februar wird ein Aktionstag unter dem Motto „Fünf-vor-Fracklos“ bei Bötersen (Rotenburg/Wümme) stattfinden. Auch Gespräche mit der Bergbehörde und dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Lies stehen auf dem Terminkalender. Die Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser muss gestoppt werden, die wirtschaftsfreundliche Praxis der Vergabe von Erlaubnissen und Bewilligungen muss korrigiert werden. Das Hauptaugenmerk der Initiativen gegen Fracking in der Metropolregion Hamburg liegt auf der Öffentlichkeitsarbeit. „Da der Koalitionsvertrag kein Fracking-Moratorium vorsieht und auch von Seiten der EU keine Hilfe zu erwarten ist, müssen wir … Diesen Artikel weiterlesen

Auf nach Berlin – Großkundgebung am 30.11.2013 [PM 11/2013]

- „Energiewende retten! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom“ – In Berlin sind die Koalitionsverhandlungen in vollem Gang – bis Ende November soll der Koalitionsvertrag stehen – aber die bisherigen Absprachen und Ergebnisse lassen in Bezug auf Energiewende und Klimaschutz Böses ahnen. So wird die Rolle fossiler Energien auf Jahre hinaus gesichert, während zugleich der kostengünstige Ausbau der Windenergie an Land gebremst werden soll. Zugleich bleibt weiterhin eine Vielzahl von Unternehmen von einer Beteiligung an der EEG-Umlage ausgenommen, was die Energiewende für Normalbürger weiter verteuern wird. Die Menschen in unserer Region wären von diesen Vereinbarungen besonders betroffen – schließlich leben sie in Nachbarschaft zu einem möglichen Atommüll-Endlager, und mit jeder Verzögerung der Energiewende … Diesen Artikel weiterlesen

Infokampagne zur Strompreislüge – Umweltinstitut München e.V.

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Die Gegner der Energiewende blasen zum Angriff auf die erneuerbaren Energien und auf das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). Mit verzerrten Kostenargumenten machen sie gegen die Energiewende Stimmung, denn: Dezentrale Strukturen und Bürgerbeteiligung stören die althergebrachte, zentral organisierte Energieversorgung und schmälern die Gewinne der großen Energiekonzerne. Die Bundesregierung lamentiert über hohe Strompreise, unterstützt aber gleichzeitig die ungerechte und unsoziale Umverteilung der Energiekosten: Großverbraucher in der Industrie werden von den Kosten der Energiewende befreit. Privatkunden und kleinere Unternehmen müssen nicht nur die volle Last tragen, sondern auch die Befreiungen und Vergünstigungen der Industrie auffangen. Ziel der gemeinsamen Kampagne von Energieriesen und Bundesregierung ist es, den Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien zugunsten der alten zentralen Großstrukturen zu stoppen … Diesen Artikel weiterlesen

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