CASTOR-Protestaktionen im Landkreis Uelzen gestartet [PM 11/2011-3]

Heute 17.30 Uhr Demonstration mit Laternen-Umzug unter dem Motto "CASTOR kommt - Wir stellen uns quer" in Suderburg. Die CASTOR-Gegner werden sich vor der Hochschule Ostfalia in der Herbert-Meyer-Str. (29556 Suderburg) treffen. Von dort Demo-Zug u. a. mit Treckern über 1,5 km zum Bahnhof an der möglichen CASTOR-Transportstrecke. Gegen 18.30 wird direkt am Suderburger Bahnhof eine Kundgebung mit Live-Musik und Feuershow stattfinden. Bereits seit gestern ist die Dauermahnwache ca. 150 m vom Bahnhof eingerichtet. In zwei beheizten Zelten gibt es warme Getränke und Verpflegung und natürlich die neuesten Information. Presse-Ansprechpartner für diese Aktion heute Dr. Jürgen Wrede, 0160 6951414 und Philip Gieleßen 0172 4555912 von der Aktionsgruppe Suderburg.

Ein zweiter Anlaufpunkt für Atomkraftgegner ist in Klein Bünstorf (2 km südlich Bad Bevensen, 200 m von der CASTOR-Transportstrecke, Grundstück mit dem großen gelben X) auf einem großen Bauernhof. Dorthin lädt die BI Uelzen alle Menschen ein, welche gegen den CASTOR-Transport an den beiden Routen vor Lüneburg aktiv werden wollen. Heute ab 19 Uhr werden Aktionen besprochen, es werden Bezugsgruppen gebildet. Die Aktionen werden vom AntiAtomBündnis NordOst unterstützt. Weitere Informationen unter www.bi-uelzen.de und 01520 8296695.


Die übliche Frage - wo fährt der CASTOR-Transport lang?

Nach Lüneburg gibt es die Bahnrouten aus Richtung Maschen, Winsen/Luhe und aus Uelzen. Viele gehen davon aus das der CASTOR dieses mal über Bremen oder Verden, Rotenburg/Wümme, Tostedt, Buchholz/Nordheide zum Rangierbahnhof Maschen fährt und dort länger parkt.

Für den Transport durch den Landkreis Uelzen (Route von Hannover, Celle, Eschede, Suderburg, Uelzen nach Lüneburg) spricht, dass kürzlich von der Polizei in Bad Bevensen im Gewerbegebiet Krietenberg (nähe Hagebaumarkt/Mölders) ein Funkmast aufgestellt wurde, am Bahnhof Bad Bevensen Absperrgitter bereit stehen und seit mehreren Tagen intensive Kontroll- und Übungsflüge von Hubschraubern über der Bahnstrecke (vor allem im Raum Suderburg) stattfinden. Polizei an beiden Routen gesichtet. Im Großraum Hannover wird sich entscheiden wo der Transport langfährt.

Atomkraftgegner sind auf beide Routen vorbereitet und werden versuchen den Transport zu stoppen oder zumindestens zum Langsamfahren zu bewegen.

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