CASTOR-STOP Ramelsloh – Kritik an Polizei-Hundestaffel [PM 11/2011-4]

Pressemitteilung der BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen)
vom 26. November, Stand 20.32 Uhr

Aktivisten vom CASTOR-Brennpunkt Klein Bünstorf/Bad Bevensen haben heute den Skandal-Transport in Ramelsloh/Landkreis Harburg zweimal gestoppt. Nachdem der CASTOR-Transport wegen der massiven Proteste im Landkreis Uelzen umgeleitet wurde, fuhren 80 Menschen zur sogenannten Nord-Route (Verden/Aller, Rotenburg/Wümme, Buchholz/Nordheide, Rangierbahnhof Maschen) nach Ramelsloh. Dort gelangten trotz großem Polizei-Aufgebot 40 Menschen an mehreren Punkten neben den Gleiskörper der Güterumfahrung Buchholz/Nordheide zum Rangierbahnhof Maschen. Die Gleise wurde nicht betreten. Die eintreffenden Polizisten betraten die Schienen woraufhin der Zugverkehr eingestellt wurde. Gleich darauf kam es zu einer unschönen Szene durch eine niedersächsiche Polizei-Hundestaffel. Sechs Polizisten mit Hunden ohne Maulkorb gingen die Menschen an, dabei wurde ein Familienvater aus Bad Bevensen durch Hundebisse verletzt. "Dieser Einsatz war völlig unverhältnismäßig", so Daniel Holtermann aus Rostock, der die Szene beobachtete. Der Transport wurde durch diese Aktion 80 min gestoppt.

An der Aktion waren Beteiligte von den Anti-Atom-Bündnissen NordOst (Mecklenburg/Vorpommern, Halle/Saale, Magdeburg), Anti-Atom-Berlin, aus Niedersachsen das Celler Forum gegen Atomenergie, contrAtom und die BI Uelzen. Wir fordern die sofortige Beendigung der Bauarbeiten im Salzstock Gorleben, Abschaltung aller Atomanlagen, die Übertragung der Energie-Versorgung in kommunale Hand und faire Energie-Preise bei gleichzeigtigem sparsamem Umgang. Innerhalb von 10 Jahren muss und kann die Stromproduktion komplett auf regenerative Energien umgestellt werden.

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:

Bernd Ebeling (BI Uelzen), Mob. 0171 5011762

Bilder unter: http://bilderbeute.de/

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