Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung zeigen [PM 02/2012-1]

Mahnwache am 11. Februar in Uelzen:
Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung zeigen
BI Uelzen erinnert an ungelöste Probleme der Atomkraftnutzung

Der 11. März 2012 ist der erste Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima. In Japan selbst soll an diesem Datum nicht die Atompolitik, sondern die Trauer um die Opfer des Tsunami im Mittelpunkt stehen. Die japanische Anti-Atom-Bewegung hat deswegen für den 11. Februar zu Großdemonstrationen in ganz Japan aufgerufen. Um der Solidarität mit den Menschen in Japan Ausdruck zu verleihen, gibt es zugleich an mehr als 130 Orten in Deutschland Mahnwachen.

Die BürgerInneninitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI Uelzen) hat für den 11. Februar, um 12 Uhr in der Uelzener Fußgängerzone/Ecke Achterstraße eine Mahnwache angemeldet. Dort wird es neben der Erinnerung an die Katastrophe in Fukushima auch Ankündigungen für Veranstaltungen am 11. März und Informationen zur aktuellen Lage um den Salzstock Gorleben geben.

Solange Anlagen wie jene im westfälischen Gronau (Urananreicherung) und im niedersächischen Lingen (Brennelementefabrik) weltweit Atomkraftwerke beliefern und solange die Bundesregierung über Hermesbürgschaften den Bau von Atomkraftwerken in Brasilien und anderswo fördert, könne von einem wirklichen Ausstieg noch nicht die Rede sein, so Bernd Ebeling von der BI Uelzen: „Atomanlagen sind und bleiben unsicher. Das gilt auch für das Zwischenlager in Gorleben, wo mit einem Mauerbau jetzt wohl eine gewisse Sicherheit suggeriert werden soll. Doch Radioaktivität lässt sich nicht durch Mauern aufhalten. Sie gelangt über die Luft in die Atmosphäre und über den Boden ins Grundwasser. Die Probleme mit den noch laufenden Atomreaktoren und den Atommülltransporten lösen wir damit erst recht nicht.“

Pressekontakt für Rückfragen: Bernd Ebeling, 01520 8296695

=> Die Pressemitteilung als PDF

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