BI Uelzen lehnt niedersächsischen Fracking-Erlaß ab

Zuerst müssen alle Erdöl- und Erdgasförderplätze und Stationen in Niedersachsen hinsichtlich der Quecksilberbelastungen überprüft werden.

Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) geht davon aus, das an fast allen Förderplätzen, Stationen und Versenkbohrungen der Erdöl- und Erdgaskonzerne in Niedersachsen die gesetzlich vorgegebenen Konzentrationen für Quecksilber, Benzol und weitere giftige Stoffe überschritten werden.

Daraus ergeben sich strafrechtliche Verstösse gegen das Bundesbodenschutzgesetz, das Wasserhaushaltsgesetz und die europäische Wasserrahmenrichtlinie. Jede einzelne Immissionsquelle muss überprüft werden. Solange diese Überprüfungen nicht statt gefunden haben und die Fehlerquellen gefunden sind ist die Beratung des niedersächsischen Fracking-Erlass auf Eis zulegen.

Sollte die niedersächsische Landesregierung die Verabschiedung des sog. Fracking-Erlasses beschliessen werden wir Anzeige erstatten gegen die zuständigen Minister und verantwortlichen Hauptverwaltungsbeamten im Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie dem Wirtschaftsministerium.

www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/fracking-und-umweltvertraeglichkeitsstudie-125142.html


Verantwortlich für diese Pressemitteilung:

Bernd Ebeling, Dipl.-Ing (FH) Bauingenieur Fachrichtung Wasserwirtschaft und Kulturtechnik
Sprecher der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (Mob. 0162 8265146)

Bürgerinitiative Umweltschutz Uelzen
c/o Bernd Ebeling
Schillerstr. 1 A
D-29525 Uelzen
bernd[at]bi-uelzen.de
www.bi-uelzen.de

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